18. Oktober 2019 / 07:11 Uhr

Bericht: Clasico zwischen Barcelona und Real Madrid soll wegen Unruhen in Katalonien verschoben werden

Bericht: Clasico zwischen Barcelona und Real Madrid soll wegen Unruhen in Katalonien verschoben werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Clasico zwischen Barcelona und Real Madrid um die Superstars Lionel Messi und Toni Kroos soll verschoben werden.
Der Clasico zwischen Barcelona und Real Madrid um die Superstars Lionel Messi und Toni Kroos soll verschoben werden. © 2019 Getty Images
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Seit Tagen kommt es in Katalonien zu teils gewalttätigen Unruhen. Die spanische Liga und die Regierung wollen deshalb den im Oktober anstehenden Clásico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid verschieben. 

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Wegen der seit Tagen anhaltenden politischen und sozialen Unruhen in Katalonien hat die spanische Fußball-Liga nach übereinstimmenden Berichten spanischer Medien die Verschiebung des Spitzenspiels zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid beschlossen. Der Verband (RFEF) habe beiden Klubs am späten Donnerstagabend in Madrid den 18. Dezember als neuen Termin für das Clásico vorgeschlagen, hieß es unter Berufung auf den RFEF. Zuvor hatte auch die spanische Regierung eine Verschiebung des Spiels empfohlen, das eigentlich am 26. Oktober stattfinden sollte.

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Die beiden Klubs seien mit dem 18. Dezember als neuem Austragungstermin einverstanden, berichteten Medien wie die Zeitungen AS und Marca. Die Profi-Liga sei aber dagegen, den Clásico zwischen La-Liga-Spitzenreiter Real und den Katalanen an einem Mittwoch austragen zu lassen - offenbar wegen befürchteter Einbußen bei den TV-Einnahmen. Sie schlage deshalb den 7. Dezember vor, einen Samstag. Die für diesen Tag angesetzten Spiele Real Madrid gegen Espanyol Barcelona und FC Barcelona gegen Real Mallorca sollten nach dem Willen der Liga schon am 4. Dezember stattfinden. Der Verband habe alle Parteien dazu aufgefordert, sich bis Montag auf einen neuen Termin zu einigen, hieß es.

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Grund für die Verschiebung sind Sicherheitsbedenken, da am 26. Oktober in Barcelona eine Großdemo der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung gegen die harten Gerichtsurteile für die Separatistenführer der Region geplant ist. Neun wichtige Personen der Bewegung waren am Montag vom Obersten Gericht in Madrid wegen ihrer Rolle beim illegalen Unabhängigkeitsreferendum vom Herbst 2017 zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Seither kommt es in der Region und speziell in Barcelona immer wieder zu teils gewalttätigen Protesten.

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Zunächst war erwogen worden, das weltweit beachtete Topspiel von Barcelonas Heimstadion Camp Nou ins Bernabéu-Stadion von Real Madrid verlegen zu lassen. Doch sowohl der FC Barcelona von Superstar Lionel Messi und DFB-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen als auch die Madrilenen um Nationalspieler Toni Kroos waren nach Medienberichten dagegen und wollten das Heimrecht nicht tauschen. In der Rückrunde wäre der Clásico in diesem Fall in Barcelona ausgetragen worden.

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