20. Juni 2020 / 09:51 Uhr

Quarantäne nach Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb: Clemens Tönnies verpasst Schalke-Spiel

Quarantäne nach Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb: Clemens Tönnies verpasst Schalke-Spiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Schalke-Boss Clemens Tönnies darf wegen des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb nicht zum Spiel gegen Wolfsburg kommen. 
Schalke-Boss Clemens Tönnies darf wegen des Corona-Ausbruchs in einem Schlachtbetrieb nicht zum Spiel gegen Wolfsburg kommen.  © imago images/Kirchner-Media
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Der Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb von Clemens Tönnies hat auch Auswirkungen auf seine Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04. Aktuell befindet sich Tönnies in Quarantäne und darf demnach auch nicht zum Spiel seines Klubs gegen den VfL Wolfsburg erscheinen. 

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Nach dem Corona-Ausbruch in einem Schlachtbetrieb am Standort Rheda-Wiedenbrück darf Schalke-Boss Clemens Tönnies nicht zum Spiel seines Klubs gegen den VfL Wolfsburg erscheinen. Sämtliche Mitarbeiter inklusive der Verwaltung, dem Management und der Konzernspitze dürfen sich zwar zwischen Arbeits- und Wohnort bewegen, befinden sich sonst aber in Quarantäne.

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Im Juni wurden erstmals Infektionen mit dem Coronavirus in dem Schlachtbetrieb festgestellt. Inzwischen fielen nach aktuellem Stand von 1466 Tests 803 positiv aus. Tausende weitere Ergebnisse stehen noch aus. Inzwischen wurden im Kreis Gütersloh Schulen und Kitas geschlosen, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet befürchtet gar einen regionalen Lockdown. Der Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück befindet sich im Dreieck Bielefeld-Paderborn-Münster, Gelsenkirchen liegt etwa 100 Kilometer entfernt.

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Für Schalke 04 kommt die Verwicklung des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies in einer ohnehin schwierigen Phase der jüngeren Vereinsgeschichte denkbar unpassend. Die Königsblauen haben mit inzwischen 14 sieglosen Spielen in Folge einen neuen negativen Vereinsrekord aufgestellt, dazu sorgte der überraschende Abschied von Finanzvorstand Peter Peters für Aufregung. Nun dürfte einmal mehr Kritik an Tönnies laut werden, nachdem der Unternehmer bereits im August 2019 mit rassistischen Aussagen für einen Skandal gesorgt hatte.