30. Juni 2019 / 18:11 Uhr

Clemens Tönnies als Schalke-Boss bestätigt: "Hatte viele schlaflose Nächte"

Clemens Tönnies als Schalke-Boss bestätigt: "Hatte viele schlaflose Nächte"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Clemens Tönnies hat sich mit emotionalen Worten an die Schalke-Mitglieder gewandt.
Clemens Tönnies hat sich mit emotionalen Worten an die Schalke-Mitglieder gewandt. © imago images / DeFodi
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Clemens Tönnies wird auch in Zukunft die Geschicke des FC Schalke leiten. Die Mitglieder bestätigten den Aufsichtsratsvorsitzenden in seiner Position. Dieser entschuldigte sich für die schwache letzte Saison und versprach den Klub wieder nach vorne zu bringen.

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Clemens Tönnies ist auf der Mitgliederversammlung des Bundesligisten FC Schalke 04 erneut in den Aufsichtsrat gewählt worden. Der 63 Jahre alte Unternehmer erhielt am Sonntag von den 9568 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern 5599 Stimmen. Tönnies hatte sich im Zuge der Versammlung mit einigen emotionalen Wortbeiträgen der Kritik gestellt und die Mitverantwortung für die enttäuschende abgelaufene Saison übernommen.

Verpflichtung von Kabak beruhigt die Gemüter

Die Verpflichtung von Abwehrmann Ozan Kabak und die Vertragsverlängerung von Weston McKennie, die auf der Mitgliederversammlung vor der Aussprache verkündet wurden, konnten die Emotionen etwas dämpfen. Die vergangene Saison hatte Schalke nach vielen Enttäuschungen auf dem 14. Tabellenplatz abgeschlossen, eine breite Opposition gegen Tönnies bildete sich aber nicht. Nur wenige der anwesenden Mitglieder forderten eine Abwahl des Aufsichtsratschefs, der kritische Töne anschlug. "Ich hatte viele schlaflose Nächte. Ich übernehme Verantwortung. Der Aufsichtsrat steht dafür gerade, den FC Schalke wieder nach vorne zu bringen", erklärte Tönnies.

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Schneider: "Das sind die Zahlen eines Absteigers"

Zuvor rechneten die Verantwortlichen mit der vergangenen Saison ab. "Wir haben 33 Punkte aus 34 Spielen geholt und von 17 Heimspielen zehn verloren. Das sind die Zahlen eines Absteigers", meinte Sportvorstand Jochen Schneider. Er fordert vom künftigen Team Leidenschaft und die entsprechende Mentalität: "Unser Ziel muss es sein, den Spielern die Werte von Schalke deutlich zu vermitteln."

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Bedenkliche Worte schlug Marketingvorstand Alexander Jobst an. "Ich mache mir große Sorgen. So große Sorgen wie noch nie, seitdem ich auf Schalke bin", sagte Jobst. Nach seiner Darstellung werde Schalke die Vermarktungserlöse 2019 zum ersten Mal nicht weiter steigern können. "Die anderen holen gewaltig auf oder hängen uns sogar ab. Wir drohen, den Anschluss zu verlieren", meinte Jobst und verwies auf den jüngsten Misserfolg.

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