08. Juni 2019 / 08:18 Uhr

Ex-Co-Trainer Jens Lehmann nach Augsburg-Entlassung: "Mir kann keiner Illoyalität vorwerfen"

Ex-Co-Trainer Jens Lehmann nach Augsburg-Entlassung: "Mir kann keiner Illoyalität vorwerfen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jens Lehmann musste im April nach nur zwei Monaten beim FC Augsburg gehen.
Jens Lehmann musste im April nach nur zwei Monaten beim FC Augsburg gehen. © Getty
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Im April zog der FC Augsburg die Reißleine und entließ im Abstiegskampf Coach Manuel Baum. Auch Co-Trainer Jens Lehmann musste gehen - und wurde beim Bundesligisten am Telefon entlassen. 

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Nur etwas mehr als zwei Monate dauerte die erste Amtszeit von Jens Lehmann als Co-Trainer in Deutschland. Im April entließ der FC Augsburg nicht nur Chefcoach Manuel Baum, sondern auch den Ex-Nationalspieler, der erst im Januar geholt worden war, um die strauchelnden Bayern wieder auf Kurs zu bringen. Besonders bitter für den früheren Torhüter: Augsburg beurlaubte Lehmann per Telefon.

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"Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport, d. Red.) rief an. Das Telefonat dauerte so zehn Minuten. Er sagte: Wir haben uns von Manuel Baum getrennt. Ich dachte: Was kommt jetzt? Hopp oder top?", erklärte der 49-Jährige im Interview mit der Bild und beklagte: "Mir wurde bei Antritt gesagt, dass ich auch bei einem möglichen neuen Cheftrainer bleiben würde. Das ist nun anders gekommen."

Lehmann: "Ich nehme nichts persönlich"

Nachtragend ist Lehmann allerdings nicht. "Ach, ich nehme nichts persönlich im Fußball", betonte der Ex-Nationalspieler, gab aber zu: "Vielleicht hätte man bei einem persönlichen Gespräch ein Gefühl bekommen, wer wirklich hinter der Entscheidung stand. Stefan Reuter, der Präsident oder sonst wer. Es war meine erste Entlassung im Fußball. Wenigstens kann mir keiner Illoyalität vorwerfen."

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Wo es für den langjährigen Profi (unter anderem Schalke 04, Borussia Dortmund und FC Arsenal) jetzt hingeht, ist noch offen. Auch einen Posten in der 2. oder 3. Liga könne sich der 49-Jährige gut vorstellen: "Entweder dort oder aber wieder ins Ausland als eine Option."

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