10. Januar 2021 / 20:23 Uhr

Coach bemängelt schwache Dreierquote der Dresden Titans

Coach bemängelt schwache Dreierquote der Dresden Titans

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Fabian Strauß (r.) und Co-Trainer Harm-Ubbo Horst schauen in die Statistik.
Fabian Strauß (r.) und Co-Trainer Harm-Ubbo Horst schauen in die Statistik. © Steffen Manig
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Fabian Strauß trägt erste Heimpleite der Saison mit Fassung, doch er weiß um die Schwächen seiner Mannschaft, die nach dem 75:84 gegen Coburg auf Rang fünf abrutschte.

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Dresden. Die erste Heimpleite in der Margon-Arena nach zwölf Siegen am Stück war eine bittere Pille, die die Dresden Titans am Freitagabend in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd schlucken mussten. Natürlich war Trainer Fabian Strauß nach dem 75:84 gegen den BBC Coburg alles andere als begeistert vom Ergebnis, doch der Coach zeigte auch Verständnis dafür, dass gegen den Tabellendritten aus Franken nicht alles funktionierte.

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„Was man gesehen hat, war, dass eine Mannschaft zuvor keinen und die andere Zwangsurlaub hatte“, resümierte Strauß in Anspielung an die gut einmonatige Corona-Pause seines Teams. Der Trainer wollte die Leistung der Gäste aber nicht abwerten: „Respekt an Coburg, die machen einen guten Job dort! Gegen so eine Mannschaft darf man verlieren.“ Strauß weiß aber auch, dass in diesem Spiel mehr für seine Jungs drin war, denn man führte im zweiten Viertel deutlich, brach dann aber ein. Beim 72:72 war die Truppe um Kapitän Georg Voigtmann sogar wieder dran, konnte aber im Endspurt nicht mit den Coburgern mithalten. Ein Grund, dass den Sachsen das Spiel entglitt, war die erneut schwache Dreierquote. Nur 13 Prozent der Würfe von außen hatten ihr Ziel gefunden – das ist kein Ruhmesblatt.

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Das findet auch Strauß: „Wir waren schon vor der Corona-Pause nicht die Mannschaft, die unheimlich gut von außen getroffen hat, wir sind im Nahbereich am Korb effektiv. Die Dreierquote ist und bleibt unser großes Manko, an dem wir arbeiten müssen und werden.“ Im Training möchte er noch mehr darauf drängen, „dass wir uns gute, einfache Würfe von der Dreierlinie erarbeiten – offene Würfe“. Er habe seinen Spielern ans Herz gelegt, „dass sie solche Würfe nehmen – wenn die nicht fallen, dann ist es nicht falsch“. Keiner solle Angst haben, dass seine Statistik dann nicht stimmt oder Fans lästern. „Es ist existenziell wichtig, dass die Jungs diese Würfe nehmen und nicht verweigern. Das machen sie, das ist gut. Natürlich dürfen zwei, drei Bälle mehr pro Spiel reingucken.“