01. Dezember 2019 / 22:55 Uhr

Comeback bei den VfL-Profis: Ginczek hat’s sich anders vorgestellt

Comeback bei den VfL-Profis: Ginczek hat’s sich anders vorgestellt

Alexander Flohr
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eingewechselt: Daniel Ginczek ist zurück in der Bundesliga
Eingewechselt: Daniel Ginczek ist zurück in der Bundesliga © Boris Baschin
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Am vergangenen Wochenende war er noch für die U23 des VfL Wolfsburg in der Regionalliga aufgelaufen, jetzt feierte Daniel Ginczek auch sein Comeback beim Fußball-Bundesligisten. Das hat sich der Angreifer aber ganz anders vorgestellt.

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Dieses Comeback hat sich Daniel Ginczek anders vorgestellt: Nach einem halben Jahr Verletzungspause (Rücken-OP) feierte der Stürmer des VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen sein Comeback. In der 73. Minute wurde Ginczek unter großem Applaus der VfL-Fans für Verteidiger Robin Knoche eingewechselt. „Das war super. Es ist schön, dass sie mich noch in den Köpfen haben nach so langer Zeit.

Weniger schön war allerdings der Ausgang des Spiels. Das späte 2:3 durch Milot Rashica sorgte für ein gedämpftes Comeback des Angreifers. „Ich dachte bei meiner Einwechslung tatsächlich, dass wir das Ding noch drehen“, so Ginczek. „Am Ende war es eine unnötige Niederlage. Wir haben uns zu viele Konter gefangen.“

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und SV Werder Bremen

Bremens Yuya Osako muss sich gegen die Wolfsburger John Anthony Brooks (links) und Maximilian Arnold behaupten. Zur Galerie
Bremens Yuya Osako muss sich gegen die Wolfsburger John Anthony Brooks (links) und Maximilian Arnold behaupten. ©
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Besser soll es für ihn und sein Team in den kommenden fünf Spielen bis zur Winterpause laufen. Ginczek: „Ich will jetzt im Training an die 100 Prozent kommen und der Mannschaft so helfen. Ansprüche an einen Startplatz habe ich nach so langer Zeit aber nicht.“ Die Kollegen sind zumindest froh, dass sie ihren Stürmer wiederhaben. VfL-Profi Admir Mehmedi: „Ich freue mich richtig für ihn. Er tut unserem Spiel gut und bringt uns auf ein anderes Level.

Klar ist: Ein fitter Ginczek bringt dem VfL mehr Optionen in der Offensive. Der 28-Jährige ist torgefährlich, schnell und kann auch mal einen Verteidiger stehen lassen. Das fehlte den Wolfsburgern zuletzt manchmal. „Mit ihm kriegen wir definitiv Qualität zurück“, meint Manager Jörg Schmadtke.

Auch Trainer Oliver Glasner freute sich über die ersten Pflichtspiel-Minuten seines Schützlings. Doch der Österreicher bremste die Euphorie etwas: „Wir müssen immer noch geduldig sein.“ Hoffnung auf einen Einsatz von Beginn an machte er ihm trotzdem. „In der Europa League sind wir durch. Wir werden schauen, ob wir da einigen Spielern etwas Spielpraxis geben.“

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