09. Juli 2020 / 21:54 Uhr

Comeback ausgeschlossen: Friedhelm Funkel spielt bei Fortuna Düsseldorf keine Rolle mehr

Comeback ausgeschlossen: Friedhelm Funkel spielt bei Fortuna Düsseldorf keine Rolle mehr

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Friedhelm Funkel wird nicht zu Fortuna Düsseldorf zurückkehren.
Friedhelm Funkel wird nicht zu Fortuna Düsseldorf zurückkehren. © imago images/Chai v.d. Laage
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Ex-Trainer Friedhelm Funkel bleibt bei Fortuna Düsseldorf außen vor. Der 66-Jährige, der beim Bundesliga-Absteiger zum Jahresbeginn beurlaubt worden war, wird bei den Rheinländern kein Comeback in anderer Funktion geben. Das stellte der Fortuna-Aufsichtsratsvorsitzende Björn Borgerding klar.

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Der ehemalige Trainer Friedhelm Funkel wird bei Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf nach den Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Björn Borgerding keine Rolle mehr spielen. Nach einem Gespräch mit Funkel sagte Borgerding der Rheinischen Post: „Er hat die Tür selbst zugemacht. Er steht nicht zur Verfügung.“ Man habe in dem Gespräch versucht, die vergangenen Monate aufzuarbeiten und sich die Meinung gesagt, berichtete Borgerding weiter. Der 38-Jährige betonte dabei die gegenseitige Wertschätzung.

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Kurios: Zuletzt hatte Funkel selbst ein Comeback in Düsseldorf in Aussicht gestellt: Er könne sich eine Rückkehr zu den Rheinländern vorstellen, sagte der ehemalige Trainer Ende Juni der Rheinischen Post. "Ich bin in meinem Leben nie vor Verantwortung weggelaufen. Unter gewissen Umständen wäre ich bereit, mich bei Fortuna wieder einzubringen", erklärte er. "Dazu müssten sich aber gewisse Dinge ändern, so etwas geht im Fußball manchmal ganz schnell. Es ist sicherlich nicht verkehrt, einiges auf mehrere Schultern zu verteilen." Er ließ offen, welche Position er anstrebt und welche Umstände ihn zu einem Umdenken veranlassen könnten.

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Funkel: Düsseldorf hatte mit ihm als Trainer bessere Chancen auf den Klassenerhalt gehabt

Unter Funkels Regie war Düsseldorf 2018 in die Bundesliga zurückgekehrt und hatte souverän den Klassenverbleib geschafft. In diesem Januar war der 66-Jährige aber beurlaubt worden, zuletzt hatten Kommentare von ihm für Irritationen bei der Klubführung gesorgt. Vereinschef Thomas Röttgermann hatte daher ein Gespräch mit Funkel angekündigt, der von einer "absolut vermeidbaren" Rückkehr in die 2. Liga gesprochen hatte.  Nach dem feststehenden Abstieg sei er "schon ein Stückchen niedergeschlagen" gewesen, kommentierte Funkel, der im Januar mit den Düsseldorfern nach dem 19. Spieltag auf dem letzten Platz stand. Er ließ durchblicken, dass er den Düsseldorfern unter seiner Führung größere Chancen auf den Klassenverbleib zugebilligt hätte. "Ich sage nicht, mit mir hätten wir das hundertprozentig geschafft. Aber die Hoffnung wäre sehr groß gewesen".