08. Oktober 2019 / 15:54 Uhr

Comeback-Plan: RB Leipzigs Tyler Adams will nach Wolfsburg-Spiel zum Team stoßen

Comeback-Plan: RB Leipzigs Tyler Adams will nach Wolfsburg-Spiel zum Team stoßen

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
Nach monatelanger Verletzungspause steht Tyler Adams vor seiner Rückkehr ins Spielgeschehen.
Nach monatelanger Verletzungspause steht Tyler Adams vor seiner Rückkehr ins Spielgeschehen. © GEPA Pictures
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RB Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann darf sich schon bald auf mehr Auswahl im zentralen Mittelfeld freuen. Tyler Adams steht nach einer monatelangen Leidenszeit kurz vor der Rückkehr zum Team.

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Seit neun Monaten ist Tyler Adams mittlerweile Spieler von RB Leipzig. Doch nach einem beeindruckenden Start, der unter Ralf Rangnick fast auf Anhieb in einem Stammplatz gipfelte, begann für den US-Boy eine monatelange Leidenszeit, die sich nun langsam aber sicher dem Ende zuneigt. "Genau gesagt, versuche nach dem Wolfsburg-Spiel (19. Oktober, d. Red) im Training dabei zu sein. Dann muss ich ein paar Wochen ohne Probleme trainieren. Am Ende muss der Trainer entscheiden, wann ich wieder bereit für Spiele bin.", verriet der 20-Jährige im exklusiven Interview, das am Mittwoch im SPORTBUZZER und in der Leipziger Volkszeitung erscheint.

Adams verriet auch, wie der erste längerfristige Ausfall seinen Blick auf den Fußball verändert hat: "Es ist einfach, wenn du in deiner kompletten Karriere nicht wirklich verletzt warst. Du hältst es für selbstverständlich, gesund zu sein. Jetzt habe ich eine andere Perspektive. Wenn ich zurück auf den Platz komme, weiß ich, dass ich alles tun muss, um gesund zu bleiben." Geholfen habe ihm dabei auch Emil Forsberg, der in der vergangenen Saison eine ähnlich schwierige Phase durchlebt hat: "Es ist gut, von so einem guten Spieler zu hören, wie er damit umgegangen ist. Denn es ist hart. An manchen Tagen fühlst du dich gut und denkst, du kannst ein Spiel machen und am nächsten Tag weißt du nicht mehr, was los ist."

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Geduld als schwerste Prüfung

Für den ambitionierten Mittelfeldspieler, der Anfang des Jahres von den New York Red Bulls an die Pleiße gewechselt war, sei die größte Hürde nach der Verletzung nichts zu überstürzen: "Es braucht Zeit und das ist für mich als junger Spieler hart. Du siehst das Team und willst Champions League spielen. Aber wenn ich zu früh einsteige, kann es das schlimmer machen. Für mich ist wichtig, mit den Höhen und Tiefen klarzukommen."

Im Interview erklärt Adams außerdem, warum die Roten Bullen früher oder später zu ihrer Effektivität zurückfinden werden, welche Orte er seinen Freunden in Leipzig zeigt und warum ihm der Konkurrenzkampf bei RB keine Sorgen bereitet.

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