09. Mai 2022 / 12:53 Uhr

Concordia Delitzsch enttäuscht Fans: Handballer verlieren in Apolda mit 18:22

Concordia Delitzsch enttäuscht Fans: Handballer verlieren in Apolda mit 18:22

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Delitzschs Daniel Sowada bei einem Torwurf.
Delitzschs Daniel Sowada bei einem Torwurf. © Antje Rennert
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Die Handballer aus Delitzsch können auch das zweite Play-off-Spiel in der mitteldeutschen Oberliga nicht gewinnen. Die eigene Wurfeffektivität unter 50 Prozent, fünf verworfene Siebenmeter, ein Gegentreffer in doppelter Überzahl. So gingen die Gastgeber vom HSV Apolda mit 22:18 Toren als verdienter Sieger von der Platte.

Apolda. Das hat man auf Delitzscher Seite lange nicht gesehen: Enttäuschte und ratlose Gesichter bei Fans und Mannschaft. Nach einer schwachen Leistung beim zweiten Spiel der Playoffs im thüringischen Apolda stand ein 22:18 auf der Anzeigetafel.

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Dabei war der Start verheißungsvoll. Concordia ging durch ein Tor von Brodowski schnell in Führung und blieb während der ersten Halbzeit immer in Schlagdistanz. Eines wurde allerdings schon deutlich: Der Apoldaer Keeper Igor Toskoski vernagelte sein Tor und bot über sechzig Minuten eine überragende Leistung. Da konnten die Delitzscher Männer zwischen den Pfosten nicht mithalten. Einen weiteren Vorteil hatten die Gastgeber auf der Rückraumposition. Jan Schindler feuerte aus allen Lagen und war mit neun Toren der erfolgreichste Werfer der Thüringer. Der NHV rackerte, scheiterte aber immer wieder an Toskoski und den eigenen Nerven. Trotzdem konnten die Fans mit dem Halbzeitstand von 12:11 immer noch auf ein erfolgreiches Auswärtsspiel hoffen.

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Auch wenn sich die Delitzscher nicht wirklich abschütteln ließen, eine echte Chance, das Spiel zu drehen, hatten sie in der zweiten Halbzeit nicht. Eine Wurfeffektivität von unter 50 Prozent, fünf verworfene Siebenmeter und ein Gegentor, obwohl Apolda nur vier Spieler auf dem Feld hatte, zeigten die Probleme der Gäste. Einzig Michael Günther erreichte Normalform und hielt Concordia Delitzsch mit neun Toren im Spiel. Ebenfalls positiv zu werten war der Einsatz von Yves Voigtländer, der erstmals nach langer Verletzungspause auf der Platte stand.

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Die erste Niederlage seit November 2021 lässt Delitzsch auf Rang vier der Tabelle rutschen. Nächste Woche geht es zum dritten Auswärtsspiel in Folge nach Pirna, da ist eine deutliche Leistungssteigerung unabdingbar.

Hartmut Sommerfeldt