13. August 2019 / 07:40 Uhr

Concordia Schenkenberg erlebt ein Wechselbad der Gefühle

Concordia Schenkenberg erlebt ein Wechselbad der Gefühle

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Jan Niklas Winkler (rechts) und seinen Selbenern gelingt gegen Wölkau und Nick Schreiber (blaues Trikot) eine kleine Überraschung.
Jan Niklas Winkler (rechts) und seinen Selbenern gelingt gegen Wölkau und Nick Schreiber (blaues Trikot) eine kleine Überraschung. © Alexander Prautzsch
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Die erste Runde des Fußball-Kreispokals kam ohne die ganz großen Überraschungen aus, zumal fast alle Nordsachsenligisten erst in der nächsten Runde eingreifen.

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Wölkau/Spröda/Naundorf IIConc. Schenkenberg I 1:11 (0:5)

Die zwei Klassen Unterschied waren jederzeit zu spüren, entsprechend deutlich ging die Angelegenheit aus. Rückkehrer Patrick Wagner schnürte gleich mal einen Viererpack (7., 14., 51., 64.). Außerdem machten Tobias Müller (39.), Yannick Schönberg (42.), Franz Posdzich (44.), Oliver Werner (61.), Charlie Reichel (66., 74.) und Michael Reißig (81.) beim fröhlichen Scheibenschießen mit. Ob das Ehrentor von Sebastian Seifert (82.) die Stimmung bei den Platzherren aufhellte?

Dahlen II/Oschatz II – Concordia Schenkenberg II 10:0 (6:0)

Die Gäste spielen zwar eine Klasse weiter oben, fingen sich aber dennoch eine wüste Pleite ein. Für die Spielgemeinschaft trafen Paul Kattner (8., 13., 25.), Jonas Krause (17.), Steffen Wiesner (35., 43.), Johann Krause (55.), Christoph Wahrig (70.), Albrecht Schmidt (77.) und Stephan Siegel (85.).

Grün-Weiß Selben – SV Wölkau 2:1 (1:0)

Selben verzichtete auf den frei gewordenen Platz in der Kreisliga – und warf jetzt einen Kreisligisten aus dem Wettbewerb. Zu verdanken war das den zwei Toren von Pierre Cichon (29., 76.). Eric Herrmann hatte sich zwar des zwischenzeitlichen Ausgleichs angenommen (54.), zu mehr reichte es für Wölkau jedoch nicht.

FC Eilenburg IILSG Löbnitz 4:6 (0:1, 1:1) n.E

Das erste Pflichtspiel der wieder gegründeten FCE-Reserve wurde vor stattlichen 100 Zuschauern gleich zu einem echten Drama. Dabei sah es zunächst so aus, als liefe für den Kreisligisten alles nach Plan. Patrick Schmidt besorgte das frühe 0:1 (10.), doch danach gelang den Löbnitzern kein Tor in der regulären Spielzeit mehr. Wohl aber Eilenburg. Max Wegners Ausgleich (59.) brachte Verlängerung und später Elfmeterschießen. Hier behielten alle LSG-Schützen die Nerven, während die Hausherren gleich den ersten Schuss vergaben und damit ausschieden.

Zschernitz/LissaSV Zwochau II 8:6 (0:0, 4:4, 5:5) n.E

Nachdem eine Halbzeit lang nichts Zählbares herausgesprungen war, überschlugen sich die Ereignisse regelrecht. Kurz nach Wiederbeginn eröffnete Silvio Marzog den Reigen für die Hausherren (53.), Tobias Ohme antwortete prompt mit dem Ausgleich (56.). Keine fünf Minuten später markierte Axel Rathmann das 2:1 (61.). Wieder hatte die Führung nur 180 Sekunden Bestand. Doch diesmal legten die Zwochauer drei Tore binnen zehn Minuten nach und schienen der sichere Sieger zu sein.

Ein Doppelschlag von Michael Ende (80.) und Jan Niklas Winkler (81.) rettete Zschernitz/Lissa aber die Verlängerung. Hier erzielte Stefan Thielemann zunächst das 4:5 (97.), worauf Christian Schanz mit dem 5:5 reagierte (100.). So ging es ins Elfmeterschießen. Hier verwandelte lediglich Maximilian Albrecht für Zwochau, während Jan Niklas Winkler, Michael Ende und Silvio Marzog die Nerven behielten.

SV JesewitzSV Merkwitz 1:4 (1:0)

Vor prächtiger Kulisse von 130 Fans wollte Jesewitz den Kreisliga-Aufsteiger überraschen. Das gelang zumindest in der ersten Halbzeit. Thomas Schübel brachte den SVJ in Führung (22.). Doch die Gäste kamen mit Schwung aus der Pause und Timo Radeck drehte die Verhältnisse mit einem schnellen Doppelpack (49., 53.). In der Schlussviertelstunde erhöhten Philipp Döring (76.) und Kevin Wahrig zum Endstand (90.).

Strelln/Schöna/RöcknitzSV Pressel 0:2 (0:1)

Dem Neu-Kreisligisten reichte der doppelte Benjamin Hausmann (25., 57.), um die Hürde beim Kreisklasse-Konkurrenten der Vorsaison zu nehmen.

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FV Bad Düben (Alte Herren) – Hartenfels Torgau II 0:6 (0:2)

Die Torgauer haben mit ihrer ersten Mannschaft viel vor, dort einen sehr breiten Kader, was sich natürlich auch auf die Reserve niederschlägt. Bei den Dübener Oldies trafen David Müller (17., 70.), Johannes Blavius (22.), Stephan Kukard (57.), Michalis Michalari (75.) und Norman Wehner (83.) zum deutlichen Auswärtserfolg.

LSV SchirmenitzESV Delitzsch II 4:6 (2:1)

Die Delitzscher lagen 0:2, 1:3 und 3:4 zurück und gewannen am Ende dank eines famosen Schlussspurts trotzdem. In den letzten zehn Minuten drehten Alex Krause (80.), Maxim Günther (85.) und Tom Petersdorf (90.+3) die Partie zu Gunsten der Gäste. Zuvor hatten bereits Günther (18.), Max Wenzel (67.) und Pascal Viertel (73.) für die ESV-Reserve genetzt.

Eintracht SöllichauZschortau II/Rackwitz II 1:4 (1:1)

Die Kombination trat mit zahlreichen Spielern der ersten Mannschaft an, darunter Ex-Landesliga-Kicker Nico Schönitz, Reinhard Wolff (bis zur Vorsaison ESV Delitzsch) oder Daniel Hintzsche (kam von Kreisoberligist Böhlen). Angesichts dieser Besetzung tat sich die Mannschaft zumindest in der ersten Halbzeit erstaunlich schwer. Vielleicht fehlte schlicht noch die Eingespieltheit. Die erste Führung von Martin Sonntag (23.) glich nämlich Kenny Gronau noch vor der Pause aus (36.). Nach dem Wechsel aber machten Sonntag (48.), Edwin Essig (52.) und André Zimmer (77.) alles klar.

SG PehritzschTSV Rackwitz 0:8 (0:3)

Der Kreisligist machte es in Pehritzsch deutlich, ließ nie Hoffnungen auf eine Überraschung aufkommen. Doppelpacks von Florian Plohmann (13., 76.) und David Giesel (18., 43.), ein Dreier von Florian Stelzer (59., 74., 85.) sowie ein Eigentor von Pechspilz Jeremy Zschörner (67.) ebneten den Weg in die nächste Runde.

SV Battuna BeachLaußig/Doberschütz-Mockrehna II 4:5 (2:4)

Fast 100 Zuschauer erlebten ein Pokalspiel mit allem drum, dran, neun Toren, sieben gelben Karten (allein sechs davon für die Gäste) und Spannung bis zur letzten Sekunde. Dabei schien die Partie früh entschieden zu sein. Nach Buden von Otto Wanjek (3.) und Nordsachsenliga-Torjäger Florian Walther (23., 26.) stand es schnell 0:3. Doch Dominik Portack (36.) und Roy Kästner (43.) verkürzten. Der Pausenstand war das aber noch nicht, weil Christoph Stange auf 2:4 stellte (45.). Nach dem Wechsel holte sich die Spielgemeinschaft dann eine Verwarnung nach der anderen ab. In der Schlussphase fielen auch wieder Tore. Zunächst gelang Markus Kleine das 3:4 (75.), Phillip Fischer antwortete postwendend für die Gäste (77.). Noch einmal wurde es knapp, als Philipp Brendel das 4:5 markierte (82.), doch zu mehr sollte es nicht reichen.

LSV MörtitzSV Spröda 2:1 (0:0)

Das einzige direkte Aufeinandertreffen zweier Kreisligisten war eine interessante Angelegenheit. Nach der Mörtitzer 2:0-Führung nach Toren von Nezar Elgadid (54.) und Maximilian Nebel (62.) machte es Sascha Hempel mit dem Anschlusstor spannend (74.). Mehr ließ der Vorjahresfinalist jedoch nicht zu und machte sich auf den Weg in Runde zwei.

Lissa/Zschernitz (Alte Herren) – Schildau II/Süptitz II 0:1

Lange hielten die Oldies die Partie offen und dann war es ausgerechnet ein Eigentor von Danilo Heinze (83.), das den Gästen zum hauchdünnen Sieg verhalf.

Wacker Dahlen (Alte Herren) – FSV Glesien 1:2

Auch Glesien hatte seine Mühe mit den wehrhaften Routiniers aus Dahlen, setzte sich aber letztlich durch und hofft in der nächsten Runde auf ein Heimspiel oder zumindest eine nicht ganz so weite Auswärtsreise.

Die nächste Runde wird am Sonntag in der Halbzeitpause der Nordsachsenliga-Partie Roland Belgern – Wacker Dahlen ausgelost..

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