30. August 2019 / 12:03 Uhr

Concordia Schönkirchen vor richtungsweisendem Heimspiel gegen Flintbek

Concordia Schönkirchen vor richtungsweisendem Heimspiel gegen Flintbek

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Tohuwabohu im Strafraum von Inter Türkspor II, doch Semih Aydemir, Marques Rodrigues und Cemal Genc und Torwart Mert Kizilay (von li.) können aufatmen, denn der Plöner Philipp Grandt (Mitte) spielt den Ball mit der Hand. Das folgende Tor wird nicht gegeben. Heute erwartet der TSV Plön den Aufsteiger Probsteier SG.
Tohuwabohu im Strafraum von Inter Türkspor II, doch Semih Aydemir, Marques Rodrigues und Cemal Genc und Torwart Mert Kizilay (von li.) können aufatmen, denn der Plöner Philipp Grandt (Mitte) spielt den Ball mit der Hand. Das folgende Tor wird nicht gegeben. Heute erwartet der TSV Plön den Aufsteiger Probsteier SG. © Sönke Ehlers
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Die TSG Concordia Schönkirchen hat sich den Start in die Saison der Fußball-Verbandsliga Ost ganz anders vorgestellt. Der Landesliga-Absteiger rangiert nach fünf Spielen mit drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und scheint sich in einer nicht enden wollenden Abwärtsspirale zu befinden. Noch in der Saison 2016/2017 spielte die Concordia in der Oberliga.

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„Es gibt Gründe, die das Abschneiden in dieser Saison erklären können. Eigentlich wollten wir nach sechs, sieben Spielen soweit sein, dass alle Spieler trotz unregelmäßiger Trainingsbeteiligung, sei es wegen Urlaub oder Verletzung, konditionell auf der Höhe sind. Die Mannschaft sollte sich eingespielt haben. Das hat sie nicht. Uns fehlten sogar mal alle Innenverteidiger. Das hat uns richtig wehgetan. Dazu kommt, dass wir in jedem Spiel fünf, sechs Hundertprozentige vergeben. Wir müssen nun die Balance zwischen Durchschlagskraft und Stabilität finden“, sagt TSG-Trainer Stefan Köpke, der im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TSV Flintbek (Sbd., 15 Uhr) personell besser aufgestellt ist und nicht nur wieder auf die Innenverteidiger Leif Celik und Michael Zepka zurückgreifen kann, sondern auch auf Yasin Yarisli, der seinen Urlaub beendet hat.

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Köpke: „Das Spiel gegen Flintbek ist nicht nur von den Punkten her, sondern auch psychologisch sehr wichtig“

„Gegen Stein haben wir mehr richtig als falsch gemacht. Wir waren sogar besser und haben gesehen, dass wir Fußball spielen können. Das war wichtig“, weiß Köpke aber auch, dass der späte Gegentreffer zum 0:1-Endstand zu weiterer Verunsicherung beigetragen hat. „Das Spiel gegen Flintbek ist nicht nur von den Punkten her, sondern auch psychologisch sehr wichtig, gerade für die nächsten Wochen“, will Köpke unbedingt den Anschluss an das Mittelfeld herstellen, um einem erneuten Abstiegskampf vorzubeugen.

Vom Abstiegskampf ist der Neuling Probsteier SG weit entfernt. Die PSG ist noch ungeschlagen und rangiert auf Platz fünf. Noch besser steht der TSV Plön da, der ebenfalls noch nicht verloren hat und Dritter ist. Nun treffen beide Teams im Schiffsthalstadion aufeinander (heute, 19.30 Uhr). Einen Favoriten gibt es in dem Kreisderby nicht. „Die Probsteier haben mit Florian Stahl und Dennis Voss richtig gute Qualität. Die kommen aus der Regionalliga. Da müssen wir höllisch aufpassen“, weiß Plöns Trainer Danilo Blank, der wieder auf Innenverteidiger Timo Falk und Außenverteidiger Eike Boeck zurückgreifen kann. Beim 4:2-Sieg gegen Inter Türkspor Kiel II letzte Woche war die neu formierte Defensive nicht sattelfest. „Da haben wir viel zu viele Chancen zugelassen. Das geht nicht. Ansonsten aber haben die Jungs das gut gemacht und verdient gewonnen“, so Blank, der sich zum Kreisderby viele Zuschauer wünscht.

Auf zahlreiche Unterstützung hofft auch der ASV Dersau, der erst drei Punkte sammeln konnte und im Kreisderby gegen den TSV Stein den ersten Saisonsieg anstrebt (Sbd., 15 Uhr). Auf den ersten Saisonsieg wartet auch der Dobersdorfer SV. Das Schlusslicht hat nur einen Punkt auf dem Konto und ist gegen die FSG Saxonia (Platz 6) auch vor eigenem Publikum nur Außenseiter (So., 15 Uhr). Ein dickes Brett hat der VfR Laboe zu bohren, der mit dem FC Kilia Kiel die Torfabrik der Liga empfängt (Sbd., 15 Uhr). Die Kieler erzielen im Schnitt fünf Tore pro Spiel. Von einer solchen Treffsicherheit kann der Preetzer TSV nur träumen, der insgesamt erst fünf Tore geschossen hat und nun gegen den spielstarken Aufsteiger Inter Türkspor Kiel II gefordert ist (Sbd., 15.30 Uhr).

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Klickt euch durch die Fotos zum Verbandsliga-Spiel zwischen der Probsteier SG und dem 1. FC Schinkel:

Gegen die gut aufgestellte Abwehr der Probsteier SG gab es wenig offensive Chancen für den 1. FC Schinkel. Moritz Schweimer (li. in der Luft) und Marcel Schultz (re. daneben) stehen auf verlorenem Posten. Zur Galerie
Gegen die gut aufgestellte Abwehr der Probsteier SG gab es wenig offensive Chancen für den 1. FC Schinkel. Moritz Schweimer (li. in der Luft) und Marcel Schultz (re. daneben) stehen auf verlorenem Posten. ©

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