19. Juni 2017 / 07:37 Uhr

Confed Cup inside: Alles anders in Sotschi

Confed Cup inside: Alles anders in Sotschi

Eric Zimmer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sportbuzzer-Redakteur Eric Zimmer berichtet vor Ort aus Russland.
Sportbuzzer-Redakteur Eric Zimmer berichtet vor Ort aus Russland. © imago
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SPORTBUZZER-Redakteur Eric Zimmer klärt in seiner Kolumne über die Eigenarten in Russland auf

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Wenn Nationaltorwart Marc-André ter Stegen morgens in Sotschi-Adler auf den Balkon seines Zimmers im Teamhotel tritt, kann er ein hier sehr beliebtes Schauspiel beobachten: den „Hotel-wake-up-call“ – den Weckruf für die Urlauber, die im Paradise-Resort untergebracht sind.

Der Barcelona-Keeper hat sein Schlafgemach (32 Quadratmeter) mit Blickrichtung zum Pool. Und an dem wird morgens Musik aufgedreht und zum Start in den Tag gebeten – was nicht an die DFB-Kicker gerichtet ist, sondern an die weiteren Gäste. Ein Animateur im Innenhof eines deutschen Teamhotels? Ungewöhnlich. Zur Erinnerung: Während der EM 2016 wohnte das deutsche Team in völliger Ruhe im französischen Évian.

Mit dem Fahrrad zum Training? Undenkbar.

Beim Confed Cup ist alles anders. Halb so wild: „Ich kann gut schlafen“, versichert Verteidiger Antonio Rüdiger.

Anders als sonst läuft auch die kurze Fahrt zum Training. Mit dem Fahrrad wie im EM-Trainingslager in Ascona? Undenkbar für die DFB-Kicker. Der Mannschaftsbus – vom Veranstalter gestellt – rollt den Trupp zum hermetisch abgesicherten Platz. Auch im Hotel wird auf Sicherheit geachtet: Autos werden durchsucht, auf den Gängen stehen Sicherheitsleute, ein Parkplatz ist abgesperrt.

Sportbuzzer-Reporter Eric Zimmer zeigt den Sport-Wahnsinn in Sotschi

Die Fifa-Dopingkontrolleure, obwohl unangemeldet, durften am Sonnabend natürlich rein. Acht zufällig ausgewählte deutsche Spieler mussten Urin und Blut abgeben. Eine kleine Störung beim Pausemachen also, denn ansonsten genossen die Spieler einen freien Nachmittag. Antonio Rüdiger verbringt die freie Zeit im Hotel übrigens am liebsten an der Playstation beim Zocken. Gegen wen? „Gegen den Computer“, sagt er. Nachvollziehbar. Mit den Kollegen spielt er eh den halben Tag zusammen – auf dem echten Spielfeld.

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