22. November 2021 / 14:28 Uhr

Conor Gnerlich überragt bei Phönix Lübecks Sieg gegen St. Pauli II

Conor Gnerlich überragt bei Phönix Lübecks Sieg gegen St. Pauli II

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Volle Konzentration beim Abschluss: Kraftpaket Conor Gnerlich vom 1. FC Phönix Lübeck traf gegen den FC St. Pauli II herrlich aus rund 40 Metern.
Volle Konzentration beim Abschluss: Kraftpaket Conor Gnerlich vom 1. FC Phönix Lübeck traf gegen den FC St. Pauli II herrlich aus rund 40 Metern. © Agentur 54°
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Der 23-jährige Fitness-Fan ist ein echter Vollblutfußballer und gibt immer 100 Prozent: "Er ist immer, in jedem Training heiß", sagt Trainer Daniel Safadi. Seine Spitzenleistung gegen den FC St. Pauli krönte er mit einem fulminanten Schuss aus 40 Metern.

Die Freude bei Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck war groß nach dem hochverdienten 2:0-Erfolg gegen die Zweitliga-Reserve des FC St. Pauli. Damit gelang den Lübeckern eine erfolgreiche Revanche für die bittere 1:3-Hinspielpleite.

Für Nico Fischer in der Startelf gewesen

Die Stimmung war bestens, überall sah man nur strahlende Gesichter. Erst wurde der Sieg am Buni mit den Fans in der Kurve gefeiert, ehe Conor Gnerlich das Kommando beim kollektiven Jubel im Mannschaftskreis übernahm. Der defensive Mittelfeldspieler rückte für Kapitän Nico Fischer ins Team und zahlte das Vertrauen mit einer überragenden Vorstellung zurück. In der 20. Minute nutzte er einen Fehler von St. Paulis Torwart Sören Ahlers und traf sensationell aus 40 Metern ins leere Tor. „Conor hat den Ball optimal getroffen. Das Tor hat er sich verdient“, lobte Trainer Daniel Safadi das 23-jährige Kraftpaket.

Jubelkreis des 1. FC Phönix Lübeck nach dem Heimsieg gegen den FC St. Pauli II.

Conor stieß mit Papa Axel Gnerlich auf den Heimsieg an

Gnerlich gilt als ein absoluter Teamplayer. Selbst wenn er nicht spielt, tritt er stets positiv auf und pusht seine Mitspieler. „Er ist immer, in jedem Training heiß“, betonte Safadi. Der starke Verteidiger hatte am vergangenen Sonnabend Besuch von seinem Vater Axel aus der Heimat Oldenburg (Niedersachsen). Nach dem Spiel stießen sie beim gemeinsamen Essen in der Lübecker Innenstadt auf den Sieg und den ersten Saisontreffer an.

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Am nächsten Wochenende spielfrei in der Regionalliga Nord

Es passte einfach alles. Die Mannschaft trat kompakt auf und verteidigte konzentriert. Und das Torglück war endlich zurück. Schon der Führungstreffer von Fabian Graudenz war ein Traumtor. „Wenn wir in jedem Spiel so aufgetreten wären, wäre ergebnistechnisch der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen“, sagte Salomon. Trotz aller Euphorie über den gelungenen Auftritt wollte Safadi von der Meisterrunde nichts wissen. „Am Ende gucken wir von Spiel zu Spiel“, meinte er. Am kommenden Wochenende sind die Adler spielfrei, die Spieler haben frei und sollen Kraft tanken vor dem Jahresendspurt mit zwei Spielen. Diese Woche wird viermal trainiert.

Kubilay Büyükdemir beim 1. FC Phönix Lübeck wieder zurück - Morten Knudsen muss einmal aussetzen

Im nächsten Heimspiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht Altona 93 (4. Dezember) steht Kubilay Büyükdemir (saß seine fünfte Gelbe Karte ab) wieder zur Verfügung. Dafür muss der Däne Morten Knudsen (sah die fünfte Gelbe Karte) zusehen. Von den Langzeitverletzten erwartet Safadi keinen Spieler zurück. Ob Stürmer Ramazan „Rambo“ Acer aus der zweiten Mannschaft (Verbandsliga-Spitzenreiter), der gegen die Kiezkicker in den letzten sieben Minuten sein Regionalliga-Debüt feierte, weiter bei der Ligamannschaft trainiert, ist laut Salomon final noch nicht besprochen…