27. November 2020 / 22:22 Uhr

Wegen Corona: 1. FC Köln rechnet mit mindestens 40 Millionen Euro Umsatzverlust

Wegen Corona: 1. FC Köln rechnet mit mindestens 40 Millionen Euro Umsatzverlust

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Wehrle, Geschäftsführer vom 1. FC Köln, rechnet durch die Corona-Krise mit einem Umsatzverlust von 40 Millionen Euro.
Alexander Wehrle, Geschäftsführer vom 1. FC Köln, rechnet durch die Corona-Krise mit einem Umsatzverlust von 40 Millionen Euro. © imago images/Eduard Bopp
Anzeige

Wegen der Corona-Krise rechnet der 1. FC Köln mit mindestens 40 Millionen Euro weniger Umsatz. Zu den finanziellen Einbußen kommt der sportliche Misserfolg. Einen Abstieg könnte der FC dennoch verkraften.

Anzeige

Geschäftsführer Alexander Wehrle vom Bundesliga-Vorletzten 1. FC Köln rechnet durch die Corona-Krise mit einem Umsatzverlust in der vergangenen und aktuellen Saison von mindestens 40 Millionen Euro. Es könnte aber "durchaus auch ein noch größerer Umsatzverlust werden", sagte Wehrle der Kölnischen Rundschau und sprach noch nicht absehbare Aspekte wie Merchandising, andere Marketingeffekte und die TV-Einnahmen im internationalen Kontext an.

Anzeige

Der Verein verfüge über "entsprechende Kreditlinien" und habe "sehr gute und vertrauensvolle Gespräche" mit den Banken geführt, betonte Wehrle. Sportlich läuft es nicht rund in dieser Saison, seit 18 Spielen sind die Kölner ohne eigenen Dreier. Einen Abstieg könnte der Klub zwar verkraften, wenngleich dies den FC ein bis zwei Jahre zurückwerfen würde. "Deshalb müssen wir versuchen, einen Abstieg mit allen Anstrengungen zu verhindern", sagte der Finanzchef.

Mehr vom SPORTBUZZER

Mit den Spielern hatte der FC Gehaltsanpassungen vereinbart. "Die gilt jetzt erstmal bis Ende Januar. Dann werden wir schauen, wie sich die Situation im Kalenderjahr 2021 darstellt", ergänzte Wehrle. Auch mit der Stadt Köln wird über eine Minderung der Stadionpacht verhandelt.