04. November 2021 / 19:10 Uhr

Corona-Chaos beim SV Sandhausen: 18 positive Befunde – Spiel gegen St. Pauli auf der Kippe

Corona-Chaos beim SV Sandhausen: 18 positive Befunde – Spiel gegen St. Pauli auf der Kippe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim SV Sandhausen ist es zu zahlreichen Corona-Infektionen gekommen.
Beim SV Sandhausen ist es zu zahlreichen Corona-Infektionen gekommen. © IMAGO/Jan Huebner
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Zweitliga-Klub SV Sandhausen ist von einer Corona-Welle getroffen worden. Wie der Tabellen-15. am Donnerstag mitteilte, haben sich insgesamt 18 Personen aus Mannschaft und Betreuerstab infiziert. Die Partie am Sonntag gegen Spitzenreiter FC St. Pauli steht auf der Kippe.

Harter Schlag für den SV Sandhausen: Wie der Zweitligist am Donnerstagabend mitteilte, sind ganze 18 Personen aus dem Mannschafts- und Betreuerkreis des SVS positiv auf das Coronavirus getestet. Nach dem Spiel gegen Dynamo Dresden am Samstag hätten einige Spieler am Mittwoch beim ersten Training nach dem Spiel über Erkältungssymptome geklagt. Ein umgehend durchgeführter Schnelltest habe bereits Hinweise auf Corona-Befunde ergeben. Eine PCR-Testreihe bestätigte am Donnerstag dann zwölf Infektionen im Spielerkreis und sechs weitere Fälle aus dem Umfeld der Mannschaft.

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Der Tabellen-15. der 2. Bundesliga wäre eigentlich am Sonntagmittag (13.30 Uhr, Sky) bei Tabellenführer FC St. Pauli gefragt. Die Partie steht nach dem Corona-Schock nun aber auf der Kippe. Über die Austragung des Spiels werde von der DFL "nach Prüfung aller Unterlagen entschieden", wie es in der Mitteilung des SVS heißt. Man wolle zeitnah darüber informieren.

Wie der Klub mitteilte, habe es bei vielen Personen bisher symptomfreie Infektionen gegeben. "Bei den durch die PCR-Testung festgestellten 18 positiven Befunden sind, dank des Impfschutzes, viele milde Verläufe. Einige Personen haben leichte Anzeichen einer Erkältung", heißt es in der Mitteilung. "Für uns alle kam diese hohe Anzahl an Befunden überraschend", wird Mannschaftsarzt Dr. Nikolaus Streich zitiert. "Die große Anzahl an symptomfreien Patienten lässt sich allerdings auf den sehr hohen Impfstatus innerhalb der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerstabs zurückführen. Ein Indiz dafür, wie wichtig es ist, sich impfen zu lassen."