11. November 2021 / 17:46 Uhr

Neue Corona-Verordnung: Diese Regeln gelten für den Sport in Brandenburg

Neue Corona-Verordnung: Diese Regeln gelten für den Sport in Brandenburg

Ronald Tenbusch
Märkische Allgemeine Zeitung
Einschränkungen und Absagen in fast allen Sportarten: Bei den flippo Baskets wird die Zahl der Zuschauer am Sonntag noch weiter reduziert.
Die Pandemie in Brandenburg: In vielen Sportstätten ist der Einfluss von Corona wieder stark spürbar. © imago images
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Nie waren die Corona-Infektionszahlen in Brandenburg seit Beginn der Pandemie höher. Auch die Inzidenzen steigen rasant. Das Kabinett reagiert mit verschärften Regeln. Was nun für Sportler in Brandenburg gilt.

Am Donnerstag vermeldete das Robert-Koch-Institut neue Rekordzahlen bei den Corona-Neuinfektionen in Brandenburg. 1.779 Ansteckungen wurden binnen eines Tages gemeldet, die Inzidenz stieg auf 285,7. Wie angekündigt, setzte sich das Brandenburger Kabinett in einer Sondersitzung zusammen, um über eine neue Eindämmungsverordnung abzustimmen.

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Wie das Land im Laufe des Tages mitteilte, wird nicht nur die Maskenpflicht für Grundschüler wieder eingeführt. Es wird auch die 2G-Regelung in Brandenburg ausgeweitet. Und das hat auch Konsequenzen für Sportlerinnen und Sportler. In der ab Montag (15. November) gültigen Eindämmungsverordnung werden einige Sportarten mit einer 2G-Pflicht (Geimpfte und Genesene) belegt.

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Eine verbindliche 2G-Regelung gilt demnach bei der "Ausübung von Kontaktsport in geschlossenen Räumen (zum Beispiel Sporthalle) durch volljährige Sportausübende". Dies gilt also auch für Sportarten wie Handball, Hallen-Hockey, Wasserball oder Judo. In diesem Fällen gilt dann keine Personenobergrenze. Bei Minderjährigen gilt bei der Ausübung von Kontaktsport in geschlossenen Räumen hingegen weiter die 3G-Regelung.

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Zutritt erhalten aber nur minderjährige Sportler, die einen negativen Testnachweis vorlegen können. In diesem Fall reicht wie bisher als Nachweis aber auch eine von einer oder einem Sorgeberechtigten unterzeichneten Bescheinigung über einen negativen Selbsttest aus. Für Minderjährige gilt bei der Ausübung von Kontaktsport in geschlossenen Räumen jedoch eine Personenobergrenze von 30.

Bei Nicht-Kontaktsport kann zwischen 2G- und 3G-Modell gewählt werden

Ausnahmen bei 2G gibt es zudem für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Dies muss jedoch weiterhin mit einem ärztlichen Attest belegt werden. Mit einem negativen Testnachweis dürfen auch sie bei 2G-Sportveranstaltungen rein. Die ungeimpften Erwachsenen müssen dann aber zusätzlich eine FFP2-Maske tragen.

Für nicht Kontaktsportarten, die in geschlossenen Räumen (einschließlich Schwimmbädern) betrieben werden, können die Sportanlagen-Betreiber wählen, ob sie die optionale 2G-Regelung oder die 3G-Regelung anwenden. Im Falle der 3G-Regelung müssten die Sportausübenden, die nicht geimpft oder genesen sind, entsprechend einen negativen Testnachweis vorlegen. Außerdem muss außerhalb der Sportausübung oder des Schwimmbeckens der Mindestabstand eingehalten und eine medizinische Maske getragen werden. Die gesamte Mitteilung der Staatskanzlei zu den wichtigsten Änderungen der Eindämmungsverordnung finden Sie hier.