19. November 2021 / 14:16 Uhr

Drastische Corona-Einschränkungen: Heimspiele des FC Bayern nur noch mit 25 Prozent Zuschauer-Auslastung

Drastische Corona-Einschränkungen: Heimspiele des FC Bayern nur noch mit 25 Prozent Zuschauer-Auslastung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern spielt bald wieder vor nicht mehr ganz so vielen Zuschauern wie zuletzt. Das erklärte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag.
Der FC Bayern spielt bald wieder vor nicht mehr ganz so vielen Zuschauern wie zuletzt. Das erklärte Ministerpräsident Markus Söder am Freitag. © IMAGO/ActionPictures/dpa (Montage)
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Mit drastischen Schritten reagiert die Staatsregierung auf die Corona-Pandemie. Unter anderem dürfen in Bayern auch Sportveranstaltungen nur noch mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern stattfinden. Betroffen sind davon auch die Partien des FC Bayern München.

Wegen der außer Kontrolle geratenen Corona-Pandemie verschärft Bayern seine Maßnahmen drastisch. Alle Clubs, Diskotheken und Bars sollen für die nächsten drei Wochen schließen, Weihnachtsmärkte soll es in diesem Jahr nicht geben, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach Beratungen seiner Koalition in München ankündigte. Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben. Am Dienstag sollen die Maßnahmen beschlossen werden und vorerst bis zum 15. Dezember gelten. Den FC Bayern treffen diese Maßnahmen hart.

Kultur- und Sportveranstaltungen dürften nur noch in deutlich kleinerem Rahmen stattfinden: mit einer Auslastung von maximal 25 Prozent an Zuschauern - beim deutschen Rekordmeister wären das knapp 19.000. Zudem gilt dort die 2G-plus-Regel - Zugang also auch für Geimpfte und Genesene nur noch mit Test. Betroffen sind davon auch die Heimspiele von Rekordmeister FC Bayern München. In diesem Jahr geht es in der Allianz Arena noch gegen Arminia Bielefeld (27. November), den FC Barcelona (8. Dezember) und Mainz 05 (11. Dezember). Für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg (17. Dezember) könnten wieder andere Regeln gelten.

Betroffen sind von dieser Verschärfung auch die anderen Bundesligisten Greuther Fürth (nur noch knapp 4100 Zuschauer) und FC Augsburg (etwa 7600). Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz bei über 1000 liegt, müsse laut Söder "alles geschlossen werden". Das gelte in sogenannten Hotspots dann auch für Sportveranstaltungen. Der CSU-Politiker sprach sich zudem am Freitagmittag für das 2G-Modell für Fußballprofis aus. Er bezeichnete den Schritt als "sinnvoll".