02. Februar 2021 / 15:57 Uhr

Corona-positiver Grizzly Wurm: Seine Frau stellt ihm das Essen vor die Zimmertür

Corona-positiver Grizzly Wurm: Seine Frau stellt ihm das Essen vor die Zimmertür

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wolfsburg, Gero Gerewitz, SPORT, Handball-Oberliga, MTV Vorsfelde - TuS Vinnhorst, 20012019, Sabrina und Armin Wurm
Damit ist jetzt erst einmal Schluss: Grizzlys-Profi Armin Wurm darf wie die Teamkollegen nicht aufs Eis, nach seinem positiven Corona-Test ist er aber daheim auch isoliert vom Familienleben mit Frau Sabrina und Töchterchen Alina. © Boris Baschin/Gero Gerewitz
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Nach Valentin Busch ist mit Armin Wurm am Montag binnen drei Tagen der zweite und insgesamt der vierte Profi von Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg positiv auf Corona getestet worden. Er ist der erste mit Familie. Nach der Schocknachricht warten auf ihn jetzt schwierige Quarantäne-Tage...

Corona-positiv, häusliche Quarantäne - mit Armin Wurm hat es den zweiten Profi der Grizzlys Wolfsburg binnen zwei Tagen erwischt. Er hat anders als Valentin Busch, Jan Nijenhuis (den es bei der Junioren-WM erwischt hatte) und Janik Möser, der in der Vorbereitungsphase erkrankt war, schon Familie, muss sich gewaltig umstellen. Der gebürtige Allgäuer, der mit einer Vorsfelderin verheiratet ist, sagte auf SPORTBUZEER-Nachfrage: "Meine Frau stellt mir das Essen vor die Tür meines Zimmers."

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Er berichtet: "In der Nacht zu Montag war meine Nase zu, wir sind als Grizzlys gehalten, bei Erkältungssymptomen Kontakt zur medizinischen Abteilung aufzunehmen." Wurm tat es am Vormittag. Am Abend hätte ohnehin der obligatorische Test am Tag vor der Fahrt nach Köln angestanden. Für Wurm wurde ein individueller Schnelltest vorgezogen. "Als der positiv war, habe ich mir schon gedacht, dass ich es habe", sagt Wurm. Der darauf folgende PCR-Test war auch positiv. "Das war kein schönes Gefühl", sagt Wurm, "wenn man morgens noch mit der Familie gemeinsam am Tisch gesessen hat und nun weiß, dass man positiv ist. Das muss man erst mal verdauen. Inzwischen geht es."

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Tee, Wasser und ein TV

Wurm sagte, er hoffe, dass sich Frau Sabrina und das ein Jahr alte Töchterchen Alina noch nicht angesteckt haben. Ihm selbst geht es "gut", sagt er und hofft, "dass ich der Mannschaft möglichst bald wieder helfen darf." Gestern, als eigentlich die Fahrt zum inzwischen abgesagten Spiel nach Köln begonnen hätte, saß er daheim in seinem Isolierzimmer "mit eine Kanne Tee, einer Kiste Wasser, Bett und TV." Raus darf er nur für WC-Gänge. Wenn er etwas braucht, stellt es ihm seine Frau vor die Tür.

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