29. April 2022 / 09:00 Uhr

Corona-Krise und möglichem Abstieg zum Trotz: Stuttgart-Boss Wehrle blickt gelassen in Zukunft des VfB

Corona-Krise und möglichem Abstieg zum Trotz: Stuttgart-Boss Wehrle blickt gelassen in Zukunft des VfB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Wehrle gibt Einblicke in die Planungen mit dem VfB Stuttgart.
Alexander Wehrle gibt Einblicke in die Planungen mit dem VfB Stuttgart. © IMAGO/Eibner (Montage)
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Der neue Vorstandschef Alexander Wehrle blickt gelassen in die wirtschaftliche Zukunft des VfB Stuttgart. Auch im Fall eines Bundesliga-Abstiegs sieht der 47-Jährige die Schwaben gut aufgestellt. Zudem will Wehrle weiterhin auf vielversprechende Talente setzen.

Der VfB Stuttgart will auch im Falle eines erneuten Abstiegs künftig vor allem auf entwicklungsfähige Talente bauen. "Der eingeschlagene Weg, auf junge Spieler zu setzen, passt zur DNA dieses Klubs und wird weitergehen", sagte der neue Vorstandschef des schwäbischen Bundesligisten, Alexander Wehrle, der Deutschen Presse-Agentur. Er sei aber ohnehin "fest davon überzeugt, dass wir auch 2022/23 erstklassig spielen werden". Der VfB liegt vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/live mit Sky Ticket [Anzeige]) vier Punkte hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz 15.

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Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben die Stuttgarter einen Umsatzverlust von mehr als 80 Millionen Euro verzeichnet. Dass der VfB durch einen Abstieg finanziell in Not geraten und diese nur durch einen Verkauf seiner Leistungsträger lindern könnte, glaubt Wehrle aber nicht. "Durch die niedrigeren Fernseheinnahmen sinkt der Umsatz um eine zweistellige Millionensumme", sagte der 47-Jährige. "Da die Vertrags- und Gehaltsstruktur im Profikader jedoch gesund ist und das Zweitliga-Szenario angemessen berücksichtigt, sind keine zusätzlichen Transfererlöse notwendig."

Auch einen großen Rückgang der Zuschauerzahlen, der schon nach den Abstiegen 2016 und 2019 ausgeblieben war, fürchtet Wehrle nicht. "Ich kenne die Schwaben gut", sagte er. "Wir rechnen daher damit, dass die ganze Region im Falle des Falles erneut voll hinter dem VfB steht und das Ziel direkter Wiederaufstieg auch mit kompletter Unterstützung im Stadion angeht."