18. März 2020 / 15:39 Uhr

Corona-Krise: Hoffenheim richtet Hilfsfonds für Region ein - Hopp stiftet hohen Betrag

Corona-Krise: Hoffenheim richtet Hilfsfonds für Region ein - Hopp stiftet hohen Betrag

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp beteiligt sich mit einer hohen Summe am Spenden-Fonds für Betroffene des Coronavirus. 
Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp beteiligt sich mit einer hohen Summe am Spenden-Fonds für Betroffene des Coronavirus.  © Getty Images
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Die TSG Hoffenheim will Betroffene der Corona-Krise finanziell unterstützen und hat einen Hilfsfonds eingerichtet. Neben den Spielern des Bundesligisten beteiligt sich auch Mäzen Dietmar Hopp mit einer hohen Summe. 

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Die TSG 1899 Hoffenheim setzt in der Corona-Krise ein Zeichen und richtet einen Hilfsfonds ein. Der Fußball-Bundesligist will damit Partner, aber auch wichtige Einrichtungen, Institutionen oder Sportklubs in der Rhein-Neckar-Region im Bedarfsfall unterstützen. "Wir sind sehr stark in unserer Region verankert und empfinden eine hohe Verantwortung für die Menschen, die in ihr leben", sagte TSG-Geschäftsführer Peter Görlich am Mittwoch einer Vereinsmitteilung zufolge.

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Der Fördertopf speist sich zum Großteil aus einer Einlage des Bundesligisten, zu der TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp nach dpa-Informationen einen sechsstelligen Betrag aus seinem Privatvermögen beiträgt. "Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit den Menschen zu helfen, die sich plötzlich einer solchen Notsituation ausgesetzt sehen und in der Existenz bedroht sind", sagte Hopp.

Auch Hoffenheim-Stars spenden

Die TSG-Profis wollen die Aktion ebenfalls unterstützen. "Selbstverständlich werden auch wir Spieler unseren Beitrag zu dieser großartigen, solidarischen Aktion leisten", sagte Kapitän Benjamin Hübner. Zudem können sich auch Partner und Sponsoren beteiligen. Am Mittwoch hatten außerdem mehrere deutsche Nationalspieler angekündigt, insgesamt 2,5 Millionen Euro zu spenden.

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Für die Unterstützung will der Verein klare Kriterien festlegen. Neben den finanziellen Mitteln werden die Fachkräfte sowie die Teams des Clubs verschiedene Leistungen anbieten. "Auch wenn die aktuelle Krise für uns als Fußballklub eine noch nie dagewesene Herausforderung darstellt, wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch jenen helfen, die noch schwerer darunter leiden", sagte der zweite TSG-Geschäftsführer, Frank Briel.

Hoffenheim will auch Pflegekräften helfen

Darüber hinaus bereitet die TSG Hoffenheim einen "Aktions-Spieltag" vor, dessen Einnahmen vor allem medizinischem Personal, Pflegekräften und weiteren Berufsgruppen, die in der Corona-Krise besonders gefordert sind, zugutekommen sollen.

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