19. März 2020 / 17:47 Uhr

Corona-Krise: Initiative „Teamsport Sachsen“ gegründet

Corona-Krise: Initiative „Teamsport Sachsen“ gegründet

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
21 Vereine aus dem Spitzensport beteiligen sich an der Initiative Teamsport Sachsen.
21 Vereine aus dem Spitzensport beteiligen sich an der Initiative "Teamsport Sachsen". © SC DHfK Handball / Facebook
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Die Initiative um SC-DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther und DSC-Präsident Dietrich legt ihr Augenmerk in der Coronavirus-Krise unter anderem auf die Fortführung des Trainings, die Vorbildfunktion der Sportler und die Entlastung von Sponsoren.

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Leipzig. Sachsens führende Sportvereine haben sich im Zuge der Coronavirus-Krise für die gemeinsame Bewältigung der organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu einer Initiative zusammengeschlossen. Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig, Geschäftsführer Michael Voigt von Erzgebirge Aue und Jörg Dietrich, Präsident des Dresdner SC trafen sich am Donnerstag als Vertreter von „Teamsport Sachsen“ in der Sächsischen Staatskanzlei mit Vertretern der Landespolitik. Dabei wurden Themen wie die Fortführung des Trainings, die Vorbildfunktion der Sportler oder die Entlastung von Sponsoren besprochen.

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„Das war ein sehr konstruktiver Austausch, bei dem unsere Belange sehr ernst genommen wurden. Gleichzeitig konnten wir wichtige Informationen und Denkanstöße liefern, die nun kurzfristig geprüft werden. Wir werden mit den Landespolitikern im regelmäßigen Austausch bleiben und sind uns sicher, dass wir diese Herausforderung mit vereinten Kräften meistern können“, sagte Günther. In der Initiative haben sich 21 Clubs aus Sportarten Basketball, Eishockey, Volleyball, Fußball, Handball und American Football zusammengeschlossen.

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Auch Dresden-Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald wird bei den morgen startenden Telefonkonferenzen aktiv dabei sein und begrüßt die Aktion. „Es ist schön zu sehen, dass wir in schwierigen Zeiten wie diesen sportartübergreifend zusammenhalten, an einem Strang ziehen und lösungsorientiert arbeiten wollen. Nur gemeinsam können wir diese Krise bewältigen, um den Sportvereinsmitgliedern in Sachsen, allen Angestellten der sächsischen Vereine und Verbände sowie all ihren Fans weiterhin eine stabile Basis zu bieten.“

Thomas Bachmann, dpa / Jochen Leimert, DNN