16. März 2020 / 15:35 Uhr

Corona-Krise: VfL-Frauen setzen bis Mitte April aus

Corona-Krise: VfL-Frauen setzen bis Mitte April aus

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
VfL Wolfsburg - Turbine Potsdam: Ewa Pajor.
Erst mal spielfrei: Der VfL Wolfsburg (l. Ewa Pajor) wird bis zum 19. April nicht in der Bundesliga und im DFB-Pokal spielen. © Boris Baschin
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Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus hat der DFB nach einer Telefonkonferenz mit dem Ausschuss Frauen-Bundesligen beschlossen, den Spielbetrieb in der Frauen-Bundesliga, der 2. Frauen-Bundesliga und im DFB-Pokal bis einschließlich 19. April auszusetzen. Davon betroffen ist auch der VfL Wolfsburg.

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Somit findet das DFB-Pokal-Viertelfinale der VfL-Frauen beim FSV Gütersloh 2009 (21. März, 17 Uhr) ebenso wenig statt wie die Liga-Partien gegen den 1. FC Köln (29. März, 14 Uhr) und den 1. FFC Frankfurt (4. April, 13 Uhr). Das für den 18./19. April vorgesehene Halbfinale im DFB-Pokal fällt demzufolge ebenfalls aus.

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VfL Wolfsburg - Turbine Potsdam: Joelle Wedemeyer (M.) Zur Galerie
VfL Wolfsburg - Turbine Potsdam: Joelle Wedemeyer (M.) ©

Wie mit dem Spielbetrieb der Wettbewerbe nach dem 19. April verfahren wird, ist noch offen. In der Telefonkonferenz verständigten sich die Mitglieder des Ausschusses Frauen-Bundesligen darauf, die Situation anhand regelmäßiger Abstimmungen zwischen Vereinen, Behörden und DFB fortlaufend neu zu bewerten.

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Über eine mögliche Absage der Viertelfinal-Partien in der Champions League hat die UEFA bislang noch nicht entscheiden. In der Runde der letzten Acht würden die VfL-Frauen auf den schottischen Rekordmeister Glasgow City FC treffen. Die Partien sind noch für den 25. März sowie für den 1. April angesetzt.

Die Entscheidung, den Spielbetrieb in der Bundesliga, der 2. Bundesliga sowie im DFB-Pokal vorerst auszusetzen, ist aus meiner Sicht alternativlos", so VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher. "Der Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus ist eine große gesellschaftliche Herausforderung, die sich nicht mit der Aufrechterhaltung eines geordneten Trainings- und Spielbetriebs vereinbaren lässt.“

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