28. Oktober 2020 / 20:25 Uhr

Corona-Maßnahmen: Sachsens Fußball-Präsident Winkler entsetzt über Beschlüsse

Corona-Maßnahmen: Sachsens Fußball-Präsident Winkler entsetzt über Beschlüsse

dpa
Hermann Winkler, der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, fordert die Volksvertreter auf, „sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden“.
Hermann Winkler, der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes, fordert die Volksvertreter auf, „sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden“. © Sebastian Willnow/dpa
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Am Mittwoch hatten sich Bund und Länder auf massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt. Hermann Winkler, der Präsident des SFV, hat diese Beschlüsse scharf kritisiert. „Dort, wo aufwendige Hygienekonzepte erarbeitet wurden, die auch wirken, wird dicht gemacht!“ sagte Winkler gegenüber dpa.

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Leipzig. Der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), Hermann Winkler, hat die Beschlüsse zur Verschärfung der Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern scharf kritisiert. „Ich bin entsetzt über die Ignoranz und Geringschätzung gegenüber dem Sport und der Vereine“, sagte Winkler am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

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„Dort, wo in meist ehrenamtlicher Arbeit mit viel Aufwand Hygienekonzepte erarbeitet wurden, die auch wirken, und wo kaum Infektionsgeschehen vorhanden ist, wird dicht gemacht“, klagte Winkler und verwies auf die präventive Wirkung des Sports auch im Hinblick auf die nahende Grippe-Saison.

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Winkler forderte die Parlamente und deren gewählte Volksvertreter auf, „sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden, um diese willkürlichen Beschlüsse zu relativieren, so wie es im Sächsischen Landtag schon angekündigt wurde.“

Volksvertreter sollen sich Verantwortung bewusst werden“ 

Bund und Länder hatten sich bei dem Corona-Krisengespräch am Mittwoch auf vorübergehende massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens ähnlich wie im Frühjahr verständigt. Der Amateursport soll demnach ab 2. November bis zum Monatsende komplett ruhen.