23. November 2020 / 13:50 Uhr

Corona-Nothilfe für den Profisport: Etwa 55 Millionen Euro bereits bewilligt

Corona-Nothilfe für den Profisport: Etwa 55 Millionen Euro bereits bewilligt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die deutschen Profiklubs erhalten millionenschwere Corona-Nothilfen.
Die deutschen Profiklubs erhalten millionenschwere Corona-Nothilfen. © imago images/Michael Weber
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Die Profiklubs in Deutschland greifen aufgrund der Corona-Krise auf finanzielle Hilfe vom Staat zurück. Bislang sind im Rahmen des Soforthilfeprogramms 55 Millionen Euro bewilligt worden. Insgesamt wurden kumuliert rund 69 Millionen Euro beantragt.

Etwas mehr als ein Viertel des 200 Millionen Euro schweren Corona-Soforthilfeprogramms des Bundes sind in den Profisport geflossen. Wie das für die Corona-Sportförderung zuständige Bundesministerium des Innern auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Montag mitteilte, lagen bis zum geplanten Fristablauf am 22. November insgesamt 339 Anträge vor. Dabei handelt es sich um eine Summe von knapp 69 Millionen Euro (68.883.291,55). 259 Anträge mit einem Volumen von 55.389.636,53 Millionen Euro wurden bewilligt. Sechs Anträge wurden abgelehnt, 74 sind noch in Bearbeitung. Pro Klub können bis zu 800.000 Euro beantragt werden.

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Einzelaufstellungen zu den Sportarten will das Innenministerium in Berlin nicht veröffentlichen, "da insbesondere bei kleineren Sportarten oder -ligen, bei denen nur wenige Anträge vorhanden sind, möglicherweise Rückschlüsse auf einzelne Antragsteller zu befürchten sind." Diese Informationen würden dem Datenschutz unterliegen oder es handle sich um Betriebsgeheimnisse.

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Anfang Juli hatte der Bundestag ein Hilfspaket verabschiedet, um die Folgen der Corona-Krise für den Profisport zu mildern. Angesprochen sind Sportvereine und Unternehmen im professionellen und semiprofessionellen Wettbewerb.

Corona-Nothilfe auch noch im kommenden Jahr?

Die "Coronahilfen Profisport" haben ein Volumen von insgesamt 200 Millionen Euro. Die Antragsfrist galt zunächst bis zum 31. Oktober und wurde zuletzt bis zum 22. November verlängert. Das Programm könnte nun sogar bis ins kommende Jahr ausgedehnt werden.