30. Dezember 2020 / 14:57 Uhr

Corona-Plan: Schweizer Spieler-Gewerkschaft fordert Impfpflicht für Profis und Stadionbesuch

Corona-Plan: Schweizer Spieler-Gewerkschaft fordert Impfpflicht für Profis und Stadionbesuch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Schweizer Spieler-Gewerkschaft wirbt mit Blick auf die Corona-Pandemie für weitere Sicherheitsmaßnahmen.
Die Schweizer Spieler-Gewerkschaft wirbt mit Blick auf die Corona-Pandemie für weitere Sicherheitsmaßnahmen. © imago/Jan Huebner/Montage
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Der Profi-Fußball sagt der Corona-Krise weiter den Kampf an. Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, fordert die Schweizer Spieler-Gewerkschaft nun eine Impflicht für Spieler, Stadionmitarbeiter und Fans.

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In der Schweiz sollte es nach Meinung der Spieler-Gewerkschaft Swiss Association of Football Players (SAFP) eine Corona-Impfpflicht für Spieler, Stadionmitarbeiter und Fans geben, um im Profi-Fußball so schnell wie möglich zur Normalität zurückzukehren. "Zumindest in einer Anfangsphase erachtet die SAFP diese Einschränkungen für die Zuschauer als verhältnismäßig", teilte die Spieler-Gewerkschaft am Mittwoch mit.

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Zuschauer, welche sich nicht impfen lassen wollten, könnten die Spiele im Fernsehen verfolgen, bis aus gesundheitlicher Sicht auch wieder eine Zulassung ohne Impfung vertretbar erscheine. Laut der SAFP sollen die Klubs der Super League und Challenge League die Zuschauerkapazitäten schrittweise erhöhen dürfen, sobald die breite Bevölkerung Zugang zur Corona-Impfung erhält.

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Dauerthema Corona-Krise

Die Corona-Krise macht dem Profi-Fußball weiterhin zu schaffen. So wird in der Premier League derzeit offenbar diskutiert, die Saison kurzzeitig zu unterbrechen. Auf der Insel wurde in der Weihnachtswoche die höchste Zahl an Corona-Fällen bei den 20 Klubs seit Beginn der wöchentlichen Testserien Ende August registriert. Wie die Liga mitteilte, wurden bei 1479 Tests zwischen dem 21. und 27. Dezember insgesamt 18 mit dem Coronavirus infizierte Spieler oder Mitglieder der Betreuerteams ermittelt.