07. Oktober 2020 / 15:13 Uhr

Corona-Quarantäne: Radefeld-Pokalspiel gegen Bischofswerda muss verlegt werden

Corona-Quarantäne: Radefeld-Pokalspiel gegen Bischofswerda muss verlegt werden

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
ErikSchmidt
Insgesamt sieben Spieler von Bischofswerda-Coach Erik Schmidt befinden sich in Quarantäne. © Steffen Manig
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Nun steht es fest: der Bischofswerdaer FV kann Corona-bedingt nicht im Sachsenpokal gegen antreten. Dies ist aber das einzige Spiel, welches verlegt werden muss. Am Samstag reist Titelverteidiger Chemnitz nach Grimma und Inter Leipzig spielt gegen die SG Taucha. Am Sonntag dann treffen die Chemiker auf den Reichenbacher FC, Lok Leipzig gastiert bei Dresden-Laubegast und die SG Weißig empfängt Eilenburg.

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Leipzig. Am Wochenende steigt die 3. Runde um den Fußball-Sachsenpokal, ab sofort sind auch die Regionalligisten dabei. Doch eine mit Spannung erwartete Partie kann definitiv nicht stattfinden. Der Landesklasse-Zweite Radefelder SV wollte am Sonntag Regionalligist Bischofswerda (Platz 18) empfangen. Da aber bei den „Schiebockern“ sieben Spieler in Corona-Quarantäne sind, wurde die Begegnung gestern endgültig abgesagt. Das Drittrundenspiel bei den Nordsachsen soll am Wochenende 14./15. November nachgeholt werden.

Chemie Leipzig gastiert am Sonntag, 14 Uhr, beim Reichenbacher FC, den Tabellenführer der drei Ligen tiefer liegenden Landesklasse West. Der 1. FC Lok strebt zur gleichen Zeit bei Sachsenligist FV Dresden 06 Laubegast den Einzug ins Achtelfinale an.

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Der Pokalverteidiger Chemnitzer FC kommt am Sonnabend, 14 Uhr als Regionalliga-Elfter zum Oberliga-Vierten FC Grimma. Bei älteren Grimmaern weckt dieses interessante Duell sicher Erinnerungen an große Pokalauftritte im FDGB-Pokal. FCG-Trainer Alexander Kunert erinnert sich indes daran, dass sein Team vor einem Jahr in der gleichen Runde gegen den CFC, damals noch Drittligist, 1:3 unterlag und meint nicht ganz ernst: „Dafür müssen wir uns natürlich revanchieren. Nein, wir wollen die Gäste zumindest ärgern und gehen nach zwei hohen Punktspielsiegen mit breiter Brust in die Partie.“

Schweres Spiel für Levnaic-Truppe

Von gewissem Reiz ist auch die Begegnung zwischen Sachsenligist SG Taucha und dem Oberliga-neunten Inter Leipzig. Die Gastgeber sind derzeit das beste landesliga-Team aus dem Leipziger „Sprengel“, nach dem überzeugenden 4:0-Sieg in Riesa belegen die Männer von Trainer Marcus Jeckel Rang sieben. Inter musste hingegen unterlag zuletzt in Rudolstadt knapp 0:1, ohne schlecht gespielt zu haben.

Die Gäste sind pro forma natürlich Favorit, doch die Tauchaer wittern ihre Chancen. „Wir sind in einer Phase, in der wir mutig spielen“, stellt Coach Marcus Jeckel selbstbewusst fest, relativiert aber mit Bezug zum Match gegen Inter: „Wir wissen freilich, dass wir am Sonnabend eine stabile Abwehr brauchen.“ Außerdem seien einige Akteure angeschlagen. Und Paul Lehmann, der in Riesa zweimal traf, weilt im Urlaub.

Inter-Trainer Zoran Levnaic hat seine Stammspieler fast alle dabei, der Einsatz von Abwehrspieler Robin Glänzel ist verletzungsbedingt jedoch noch fraglich. „Wir müssen aufpassen, es wird sicher ein schweres Spiel“, glaubt Levnaic, „aber wenn wir unser Spiel auf den Platz bringen, werden wir weiterkommen.“ Der Oberliga-Zweite FC Eilenburg tritt am Sonntag beim Dresdner Stadtoberligisten SG Weißig (drei Klassen tiefer) an.