10. April 2021 / 15:01 Uhr

Corona-Schock: Rauch positiv getestet, drei weitere Wolfsburgerinnen in Quarantäne

Corona-Schock: Rauch positiv getestet, drei weitere Wolfsburgerinnen in Quarantäne

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Positiv auf Corona getestet: VfLerin Felicitas Rauch (r.).
Positiv auf Corona getestet: VfLerin Felicitas Rauch (r.). © Roland Hermstein
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Bittere Nachrichten für die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft und den VfL Wolfsburg: Felicitas Rauch wurde positiv auf Corona getestet, muss ebenso wie drei weitere Wolfsburgerinnen in Quarantäne.

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Corona-Schock für Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg: Abwehrspielerin Felicitas Rauch wurde im Rahmen einer PCR-Testung bei der deutschen Nationalmannschaft positiv auf Covid-19 getestet. Für den Tabellenzweiten ist es seit Pandemie-Beginn der erste Corona-Fall. Die 24-Jährige ist symptomfrei, wie der Verein am Samstagmittag bekannt gab.

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Ebenfalls bitter: Neben ihr mussten sich auch ihre Mannschaftskolleginnen Sara Doorsoun, Svenja Huth und Lena Oberdorf im DFB-Quartier in Wiesbaden in Quarantäne begeben. Die Spielerinnen wurden vom Gesundheitsamt Offenbach als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft. Für Sonntag und die darauffolgenden Tage sind weitere PCR-und Schnelltests geplant.

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Für den Tabellenzweiten der Frauen-Bundesliga hat der positive Corona-Befund Konsequenzen, Rauch wird somit definitiv beim Heimspiel in der Liga gegen den SC Freiburg am 18. April fehlen. Ob Doorsoun, Huth und Oberdorf ausfallen werden, ist noch offen. Weitere Tests werden in den nächsten Tagen darüber entscheiden. Für den VfL wäre es absolut wichtig, das Quartett dabei zu haben, schließlich geht's für die Wolfsburgerinnen in der Liga um die Meisterschaft. Die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch hat bereits fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern, wittert jedoch weiter auf eine mögliche Chance. Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, sagte klar: "Wir haben nichts mehr zu verlieren".

Das Testspiel der DFB-Auswahl gegen Australien fand trotz des Corona-Alarms statt, die junge und zusammengewürfelte Mannschaft setzte sich aber dennoch klar mit 5:2 durch. Kathrin Hendrich stand in der Startelf und steuerte das 2:0 bei. Kapitänin Alexandra Popp war zwar im Kader, wurde nach ihrer Unterschenkelprellung, die sie im DFB-Pokal-Halbfinale gegen die Bayern am vergangenen Ostersonntag erlitten hatte, aber noch geschont. Ein Einsatz gegen Norwegen am Dienstag (16 Uhr) ist allerdings wahrscheinlich.

"Ich bin sehr beeindruckt von der Team-Leistung insgesamt. Mit dem Ablauf wussten wir nicht, ob und wie wir den Fokus aufs Spiel finden", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, "aber das hat die Mannschaft auf herausragende Art und Weise gemacht."

Doch nicht nur die Deutschen waren aktiv: Schweden und die USA trennten sich 1:1, Fridolina Rolfö stand in der Startelf, während Rebecka Blomqvist nicht zum Einsatz kam. Am Dienstag testen die Skandinavierinnen dann gegen Polen (mit Katarzyna Kiedrzynek und Ewa Pajor).

Bei Dänemarks 1:0-Erfolg gegen Irland stand Sofie Svava in der Startelf. Am kommenden Dienstag folgt ein weiteres Freundschaftsspiel gegen Wales. Bereits am vergangenen Donnerstag bezwang Norwegen Belgien mit 2:0, die VfLerinnen Karina Saevik sowie Ingrid Engen gehörten dabei zur Startelf. Am Dienstag duellieren sich die Norwegerinnen mit Deutschland.

Am vergangenen Freitag musste sich zudem die Niederlande mit 0:1 gegen Spanien geschlagen geben. Dominique Janssen spielte von Beginn an, Shanice van de Sanden wurde eingewechselt. Am Dienstag geht's für die Elftal gegen Australien.