01. Januar 2022 / 16:09 Uhr

Corona stoppt Siegeszug der IceFighters Leipzig: Heimspiel gegen Diez-Limburg abgesagt

Corona stoppt Siegeszug der IceFighters Leipzig: Heimspiel gegen Diez-Limburg abgesagt

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Die Icefighters mussten das Oberliga-Spiel im Kohlrabizirkus absagen.
Die Icefighters mussten das Oberliga-Spiel im Kohlrabizirkus absagen. © Christian Modla
Anzeige

Die IceFighters wollten eigentlich mit Rückenwind aus den letzten siegreichen Spielen ins neue Jahr starten. Doch daraus wird nichts: Das Heimspiel am Sonntag gegen die Rockets aus Diez-Limburg musste auf Grund der aktuellen Corona-Entwicklung abgesagt werden.

Leipzig. Sechs siegreiche Oberliga-Partien in Folge: Die Exa IceFighters waren zum Jahresende 2021 absolut im Rhythmus und so erfolgreich wie lange nicht. Das Team von Trainer Sven Gerike konnte mit dem 5:3 in Hamburg Rang vier in der Nord-Staffel festigen. Logisch, dass die Sachsen diese Serie gleich zum Start ins neue Jahr fortsetzen wollten.

Anzeige

Doch die am Sonntag geplante Partie gegen Diez-Limburg fiel aus, weil von den Crocodiles im Nachgang zum Donnerstag-Match einige Spieler mit Symptomen sowie ein PCR-bestätigter Coronafall gemeldet wurden. Dies überrascht nicht, da die Inzidenz in der Hansestadt nach Weihnachten stark angestiegen ist. „Wir haben unsere Spieler nach der Nachricht aus Hamburg isoliert und kein Mannschaftstraining angesetzt“, so Sven Gerike, dessen Profis bislang allesamt symptomfrei seien. Zahlreiche Tests bei den Leipzigern hätten wegen der Inkubationszeit noch nicht stattgefunden – diese sind für Montag geplant. Ebenso ein erstes Training, wenn keine Verdachtsfälle vorliegen.

DURCHSCROLLEN: Die Bilder zum Derby

Derbysieg! Die IceFighters Leipzig schlagen die Salle Bulls aus Halle in der eigenen Halle mit 3:1. Zur Galerie
Derbysieg! Die IceFighters Leipzig schlagen die Salle Bulls aus Halle in der eigenen Halle mit 3:1. ©

Die Eiskämpfer stehen in Kontakt mit Dienstag-Gegner Hannover Indians. „Vielleicht wäre es eine Lösung, das Spiel auf Mittwoch zu schieben“, mutmaßt der 44-Jährige, der zum wichtigen Sieg in Hamburg sagte: „Schade war die Spieldauerstrafe für Erek Virch – da waren wir nur noch 13 Mann. Aber wir haben einen Weg gefunden, in das verrückte Spiel rein zu finden.“ In der vorentscheidenden Phase habe sein Team die Überzahl gut genutzt – und die beiden Treffer zum 5:2 im letzten Drittel seien wegen der nachlassenden Kräfte überlebenswichtig gewesen.