09. April 2022 / 18:10 Uhr

Corona: TSV Landolfshausen/Seulingen tritt beim FSV Schöningen nicht an

Corona: TSV Landolfshausen/Seulingen tritt beim FSV Schöningen nicht an

Eduard Warda
Göttinger Tageblatt
Der TSV La/Seu muss wegen Corona für die Partie beim FSV Schöningen passen.
Der TSV La/Seu muss wegen Corona für die Partie beim FSV Schöningen passen. © Swen Pförtner
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Vor allem viele Coronafälle haben ein Spiel des TSV Landolfshausen/Seulingen in der Fußball-Landesliga beim FSV Schöningen nicht zugelassen. Selbst in der zweiten Mannschaft grassiere das Virus, berichtete TSV-Akteur Jannik Meck.

Keine Punkte für den TSV Landolfshausen/Seulingen, Schlusslicht der Fußball-Landesliga, im Auswärtsspiel beim FSV Schöningen: Die Gäste traten zur Partie beim Tabellenzweiten nicht an, sodass sie nun gegen den TSV gewertet wird. Der Grund war akute Personalknappheit durch einige Verletzte, vor allem aber viele Coronafälle.

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„Es ist nicht so, dass wir jetzt schon beginnen abzuschenken, sondern wir haben alles probiert, die Partie zu verlegen“, berichtete Jannick Meck, der momentan den urlaubenden Trainer Florian Jünemann vertritt. So habe der TSV zeitig beim FSV eine Verlegung der Partie angefragt. Dem Wunsch sei jedoch seitens Schöningen mit Verweis auf den sowieso engen Terminkalender nicht entsprochen worden, was Meck auch nachvollziehen kann. Schließlich hat Schöningen bei drei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Vorsfelde sowie einem weniger absolvierten Spiel und einer besseren Tordifferenz noch Titelambitionen.

Meck ist selbst infiziert und in häuslicher Isolation

„Selbst in der zweiten Mannschaft geht Corona um“, berichtete Meck, der selbst infiziert ist, sich seit elf Tagen in häuslicher Isolation befindet, erneut positiv getestet worden ist und wieder Symptome hat. Entsprechend hätten sich einige Spieler am Freitag freitesten können, ein Einsatz am Sonnabend sei jedoch undenkbar gewesen – aus Erfahrung: „Spieler, die sich am Donnerstag freigetestet haben und im Training waren, haben gesagt: 90 Minuten spielen geht auf gar keinen Fall“, sagt Meck.

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Nun sind die drei möglichen Punkte flöten, aber der Blick des TSV geht bereits in Richtung der kommenden Partie gegen den Abstiegskonkurrenten MTV Isenbüttel. „Wir hoffen jetzt, die Kräfte bündeln zu können“, sagt Meck. Ziel sei, gegen Isenbüttel ein Lebenszeichen zu senden.