22. März 2020 / 21:33 Uhr

Nach Merkel-Verkündung zu neuen Corona-Maßnahmen: Längere Bundesliga-Pause faktisch sicher

Nach Merkel-Verkündung zu neuen Corona-Maßnahmen: Längere Bundesliga-Pause faktisch sicher

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundeskanzlerin Merkel hat neue Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie verkündet. Diese bedeuten auch, dass die Bundesliga weiter pausieren muss.
Bundeskanzlerin Merkel hat neue Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie verkündet. Diese bedeuten auch, dass die Bundesliga weiter pausieren muss. © imago images/Zink/Christian Thiel/Montage
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Nach den von Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündeten neuen Maßnahmen gegen den weiteren Ausbruch der Coronavirus-Pandemie ist faktisch klar: Die Bundesliga muss über den 2. April hinaus pausieren.

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Nach der von Bund und Ländern angeordneten und von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verkündeten umfassenden Reduzierung sozialer Kontakte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist ein baldiger Neustart der Bundesliga faktisch vom Tisch. Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag verkündeten Einschränkungen des sozialen Lebens machen auch die Austragung sogenannter Geisterspiele ohne Zuschauer für mindestens zwei Wochen praktisch unmöglich.

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Das Präsidium der DFL kommt am Dienstag zur Vorbereitung einer weiteren Mitgliederversammlung am 31. März zusammen, bei der das künftige Vorgehen beschlossen werden soll. Bislang hatten die 36 Profi-Klubs eine Zwangspause bis zum 2. April vereinbart, allerdings gleichzeitig verkündet, dass man nicht davon ausgehe, „dass der Spielbetrieb am ersten April-Wochenende wieder möglich sein wird“.

Berichte: Premier League kehrt im Juni zurück

Andere europäische Top-Ligen haben bereits einen Fußball-Stopp bis Ende April beschlossen. Laut Medienberichten plant die englische Premier League eine Wiederaufnahme der noch ausstehenden Spieltage erst am 1. Juni.

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Ziel der Bundesliga-Klubs ist es, die noch neun ausstehenden Spieltage zu absolvieren, um gravierende Einnahmeausfälle von bis zu 750 Millionen Euro zu vermeiden. Sollte das Geld aus TV- und Sponsorenverträgen wegfallen, drohe mehreren Klubs die Insolvenz, hatte DFL-Chef Seifert prophezeit. Bislang gilt der 30. Juni als spätester Zeitpunkt für ein Saisonende, da anschließend viele Spielerverträge enden. In England wird allerdings schon über ein Szenario bis Mitte Juli nachgedacht.

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