27. März 2022 / 19:43 Uhr

Cossebaude behauptet mit einem 4:0-Sieg die Tabellenspitze

Cossebaude behauptet mit einem 4:0-Sieg die Tabellenspitze

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Süd-Westler Till Glöckner (r.) bejubelt seinen Treffer zum 3:0 mit Steven Schütze.
Der Süd-Westler Till Glöckner (r.) bejubelt seinen Treffer zum 3:0 mit Steven Schütze. © Steffen Manig
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Der TSV Cossebaude gewann am Wochenende klar mit 4:0 gegen Blau-Weiß Zschachwitz. Die beiden Stadtoberligisten FV Süd-West und SpVgg Löbtau schielen noch auf die Top Acht – und damit auf die Aufstiegsrunde.

Dresden. Am 13. Spieltag der Fußball-Stadtoberliga feierten der FV Süd-West sowie die SpVgg Löbtau zwei wichtige Siege. Beide Teams liegen nach diesem Spieltag auf den Tabellenrängen 9 und 11 – also nur knapp hinter den Top Acht. Ein Platz unter den ersten Acht im Klassement würde nach Ende der Hinrunde die Qualifikation für die Aufstiegsrunde bedeuten. „Wir wollen schon noch in die Play-offs und damit nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben“, erklärt Süd-West-Trainer Thomas Voigt. Seine Mannen liegen nach dem 3:0 gegen den Dresdner SC II punktgleich mit den achtplatzierten Turbine-Kickern. Leonard Seidel, Christoph Kroh und Till Glöckner mit seinem neunten Saisontreffer trafen für Süd-West.

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Löbtau kam gegen den SV Loschwitz zu einem deutlichen 4:0-Erfolg. Matthias Mark traf im Doppelpack, Nick Möller und Julien Barth machten den Dreier klar. Löbtau rangiert nun zwei Zähler hinter dem begehrten achten Platz. „Natürlich liebäugeln wir mit dem Sprung in die Play-Offs. Es wird schwer, aber wir sind guter Dinge“, sagt Trainer Eric Sobczak. Währenddessen festigte der TSV Cossebaude mit einem 4:0 über Blau-Weiß Zschachwitz die Spitzenposition im Tableau. Allerdings musste der Cossebauder Trainer Marco Matthes zur Halbzeitpause schon recht energische Worte für seine Kabinenpredigt finden, denn bis zur Pause lief es noch nicht gut für den Favoriten. „Nichts von dem, was ich angesprochen hatte vor dem Anpfiff, wurde auch nur annähernd umgesetzt. Wir waren nicht auf dem Platz und hätten uns über ein Gegentor nicht beschweren brauchen.“ Zwar führte sein Team durch Hans Michalk mit 1:0, aber die besseren Torchancen hatten die Gäste.

In Halbzeit zwei wandelte sich das Blatt völlig. Der TSV agierte mit fußballerischen Mitteln und sorgte beständig für Druck. Während Zschachwitz keine einzige Tormöglichkeit mehr bekam, trafen Richard Richter, David Schwarz und Rico Kleebank zum Sieg. „Diese zweiten 45 Minuten waren deutlich besser. Die Jungs haben gut in die Spur zurückgefunden“, freute sich Matthes. Sein Gegenüber Jürgen Fischer nahm die Niederlage nicht so sehr schwer: „Wir liegen auf Kurs Play-Offs. Das ist unser Ziel. Alles andere sind für uns jetzt Testspiele. Wir können weitere junge Spieler im Wettkampfcharakter testen. Das hilft gut.“

Am 23. April kann seine Elf Revanche üben. Dann treffen die Blau-Weißen im Stadtpokalhalbfinale erneut auf Cossebaude. Löbtau empfängt den FC Dresden bereits am Gründonnerstag. Robert Roch sorgte mit drei Toren beim 3:2-Sieg der SG Weißig gegen Turbine Dresden dafür, dass die Hochländer weiterhin nur einen Punkt hinter Cossebaude auf dem zweiten Platz liegen. Allerdings zeigten die Gäste eine starke Vorstellung und drehten einen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung um. Maximilian Findeisen und Leander Saft waren die Schützen für Turbine.

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