17. November 2022 / 09:50 Uhr

Cristiano Ronaldo teilt weiter aus und rechnet mit junger Spielergeneration ab: "Es ist ihnen egal"

Cristiano Ronaldo teilt weiter aus und rechnet mit junger Spielergeneration ab: "Es ist ihnen egal"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo schießt in einem Interview mit Kritik um sich.
Cristiano Ronaldo schießt in einem Interview mit Kritik um sich. © 2022 Getty Images
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Am Mittwochabend wurde der erste Teil der Langfassung eines Interviews mit Cristiano Ronaldo ausgestrahlt. Nachdem vorab veröffentlichte Aussagen des Superstars über Manchester United & Co. bereits für Wirbel gesorgt hatten, knöpfte sich "CR7" auch die junge Spielergeneration vor.

Der Rundumschlag von Cristiano Ronaldo geht weiter. Auszüge aus einem Interview mit dem 37-Jährigen, in dem der Profi von Manchester United unter anderem gegen seinen Verein lederte, schlugen in den vergangenen Tage große Wellen. Am Mittwochabend wurde nun der erste Teil der Langfassung des Gesprächs vom britischen Sender TalkTV ausgestrahlt – und offenbarte weitere verbale Giftpfeile des fünfmaligen Weltfußballers. Unter anderem schoss Ronaldo gegen die gesamte junge Spielergeneration: "Sie leiden nicht. Und es ist ihnen egal", sagte Ronaldo.

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"Sie leben in einer anderen Ära", erklärte Ronaldo. "Mein Sohn ist zwölf Jahre alt. Die Mentalität ist nicht die gleiche, die Wut. Sie haben es leichter." Konkret sprach Ronaldo damit nicht nur die Youngster bei Manchester United an, sondern in der gesamten Fußballwelt. Die jungen Spieler würden nicht zuhören und sich auch nicht an Vorbildern orientieren, so der Superstar. "Für mich ist es ein bisschen komisch. Als ich 18, 19, 20 Jahre alt war, habe ich immer zu den besten Spielern aufgeschaut: Van Nistelrooy, Ferdinand, Roy Keane und Giggs. Deshalb habe ich den Erfolg und die Nachhaltigkeit, die ich habe."

Ronaldo nimmt Dalot bei United von Kritik aus

Bei Manchester United machte Ronaldo eine Ausnahme von seiner Generalkritik und fand Lob für seinen portugiesischen Landsmann Diogo Dalot: "Er ist jung und sehr professionell. Ich habe keine Zweifel, dass er Erfolg und Langlebigkeit im Fußball haben wird." Neben dem 23 Jahre alten Rechtsverteidiger fielen dem Routinier dann aber kaum weitere Beispiele für Professionalität in seiner eigenen Mannschaft ein. "Wir haben ein paar Junge mehr, aber es ist schwierig. Wahrscheinlich (Lisandro, d. Red) Martinez, Casemiro ist in den Dreißigern - aber ich würde sagen, Dalot."

Mit dem Interview hatte Ronaldo schon vorab für Aufregung gesorgt. Unter anderem übte er scharfe öffentliche Kritik an den vorherigen United-Trainern Ole-Gunnar Solskjaer und Ralf Rangnick sowie dem aktuellen Coach Erik ten Hag. Vom Klub fühle er sich "verraten". Manchester United kündigte an, in Bezug auf etwaige Konsequenzen erst die volle Ausstrahlung abwarten zu wollen.

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