21. August 2019 / 14:21 Uhr

Cristiano Ronaldo kritisiert steigende Ablöse-Summen: "Ohne etwas geleistet zu haben"

Cristiano Ronaldo kritisiert steigende Ablöse-Summen: "Ohne etwas geleistet zu haben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo ist nicht einverstanden mit den hohen Ablösesummen, die inzwischen im Fußball gezahlt werden
Cristiano Ronaldo ist nicht einverstanden mit den hohen Ablösesummen, die inzwischen im Fußball gezahlt werden © imago images/Imaginechina
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Cristiano Ronaldo übt scharfe Kritik an den steigenden Ablösesummen. Für den Stürmer von Juventus Turin sind die Transfer-Beträge oft nicht mehr gerechtfertigt. Außerdem verrät er seine Überlegungen zu einem möglichen Karriereende.

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Für 117 Millionen Euro ist Cristiano Ronaldo im vergangenen Sommer von Real Madrid zu Juventus Turin gewechselt. Eine Summe, die im Fußball inzwischen nicht mehr ungewöhnlich ist. Allein in diesem Sommer gab es mit Joao Felix, Antoine Griezmann und Eden Hazard bereits drei Spieler, für die mindestens 100 Mio. Euro gezahlt wurden. Juve-Star Ronaldo befürwortet diese Entwicklung nicht: "Heutzutage ist jeder Spieler 100 Millionen wert, auch ohne etwas geleistet zu haben. Es gibt mehr Geld im Fußball", kritisierte er in einem Interview mit dem portugiesischen Fernsehsender TVI.

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"Mittelfeldspieler und Torhüter sind 70, 80 Millionen wert", klagt der portugiesische Europmeister und ergänzt: "Da stimme ich nicht zu. Aber das ist die Welt, in der wir leben - der Markt ist so. Und das muss man respektieren."

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Karriereende? "Vielleicht nächstes Jahr, vielleicht mit 40 oder 41"

Ronaldos Vertrag bei Juventus Turin läuft noch zwei Jahre bis 2022. Allerdings kann der 34-Jährige sich auch vorstellen, seine Fußballschuhe schon vorher an den Nagel zu hängen: "Vielleicht beende ich meine Karriere nächstes Jahr, vielleicht spiele ich aber auch, bis ich 40 oder 41 bin. Ich weiß es nicht." Sein Motto sei, immer den Moment zu genießen. "Das ist ein Geschenk, das ich weiter auskosten muss", so der fünfmalige Weltfußballer.

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Nach seinem Wechsel von Real Madrid nach Turin war der Portugiese in der vergangenen Saison bei der Alten Dame mit 21 Liga-Toren gleich Top-Torjäger. Der Wechsel war für ihn nötig geworden, weil er sich bei Real zu sehr in der Komfortzone gesehen hatte. "Ich bin eine Person, die es nicht mag, in der Komfortzone zu sein. Und in Madrid hatte ich mich zu wohl gefühlt. Ich wollte eine neue Herausforderung."