28. März 2021 / 06:22 Uhr

Nach Portugal-Remis, Tor-Klau und Frust-Abgang gegen Serbien: So reagiert Superstar Cristiano Ronaldo

Nach Portugal-Remis, Tor-Klau und Frust-Abgang gegen Serbien: So reagiert Superstar Cristiano Ronaldo

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo war nach seinem nicht gegebenen Treffer stinksauer.
Cristiano Ronaldo war nach seinem nicht gegebenen Treffer stinksauer. © 2021 Getty Images
Anzeige

Europameister Portugal kam am zweiten Spieltag der WM-Qualifikation am Samstag gegen Serbien nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. Der wohl größte Aufreger: Einem Treffer von Cristiano Ronaldo wurde kurz vor Schluss die Anerkennung verwehrt. Der 36-Jährige war sichtlich frustriert, hatte mit etwas Abstand aber schon wieder eine kämpferische Botschaft für die Nation parat.

Anzeige

Kurz nach dem Torklau und dem dadurch verpassten Sieg hatte Superstar Cristiano Ronaldo schon wieder den Kopf für eine Botschaft an die Nation frei: Gerade in schwierigen Zeiten müsse man sich der nächsten Herausforderung stellen, teilte der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft am späten Samstagabend über seinen Instagram-Account mit. Er habe das Gefühl, meinte der 36-Jährige, dass eine ganze Nation verletzt wurde.

Anzeige

Dabei hatte Portugals Auswahl im WM-Qualifikationsspiel in Serbien gerade ein 2:2 (2:0) geholt, immerhin, aber Ronaldo war nicht wegen der verspielten 2:0-Führung wütend. Sondern über diese eine Szene des Spiels in Belgrad, genau nach 2:51 Minuten der Nachspielzeit, als er das vermeintliche 3:2-Siegtor für die Gäste erzielte. Doch der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie gab den Treffer nicht.

Nach einer weiten Flanke hatte Ballkünstler Ronaldo die Kugel halbrechts kurz vor der Grundlinie volley genommen, der Ball rollte über die Linie - und war mit vollem Umfang dahinter. Das zeigten auch die oft wiederholten TV-Bilder.



Die Portugiesen jubelten schon, doch Makkelie ließ weiterspielen. Kein Tor - aber Gelb für den frustrierten und protestierenden Ronaldo. Wütend stürmte der Superstar später vom Rasen, die dunkelblaue Kapitänsbinde schleuderte er weg. Er winkte vor dem eiligen Abgang in die Katakomben des Belgrader Stadions noch frustriert mit den Armen. Der Superstar war stinksauer. Symbolisch war das aber keineswegs gemeint. Denn der Kapitän der portugiesischen Mannschaft zu sein, sei für ihn der größte Stolz und das größte Privileg seines Lebens, versicherte Ronaldo mit etwas emotionalem Abstand auf Instagram.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!