14. Oktober 2020 / 18:06 Uhr

Nach Corona-Infektion von Cristiano Ronaldo: Platzt das Gigantenduell mit Juventus gegen Messi und Barcelona?

Nach Corona-Infektion von Cristiano Ronaldo: Platzt das Gigantenduell mit Juventus gegen Messi und Barcelona?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Portugals Kapitän Cristiano Ronaldo hat sich mit Corona infiziert und könnte nun auch Juventus Turin in der Champions League fehlen.
Portugals Kapitän Cristiano Ronaldo hat sich mit Corona infiziert und könnte nun auch Juventus Turin in der Champions League fehlen. © imago images/ZUMA Wire
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Portugal muss im Länderspiel gegen Schweden auf Kapitän Cristiano Ronaldo verzichten. Der mehrfache Weltfußballer ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in Quarantäne. Fraglich ist auch sein Einsatz für Juventus Turin in der Champions League im Gigantenduell gegen Lionel Messi und den FC Barcelona.

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Nach dem positiven Corona-Test-Ergebnis des portugiesischen Superstars Cristiano Ronaldo könnte dieser im schlimmsten Fall sogar das direkte Duell mit Lionel Messi verpassen. In zwei Wochen trifft Ronaldos Klub Juventus Turin in der Champions League auf Messis FC Barcelona - ob das Vorrundenspiel auch zum Gigantentreffen der beiden Superstars wird, steht nach dem positiven Corona-Test von Ronaldo nicht fest.

Trotz seiner Corona-Quarantäne ist Ronaldo am Mittwoch zu seinem Klub nach Turin in Italien zurückgeflogen. Die Alte Dame bestätigte das am Mittwochabend. Zuvor hatten bereits Medien von seiner Rückkehr berichtet. In Turin soll der Stürmer seine häusliche Quarantäne fortsetzen. Zuvor hätten die zuständigen Gesundheitsbehörden auf Ersuchen von Ronaldo dem Flug in einem Spezialflugzeug mit medizinischer Versorgung von Portugal aus zugestimmt. Vom Flughafen in Turin sei Ronaldo dann mit einer Privat-Ambulanz nach Hause gefahren worden. Er dürfe zehn Tage lang keinen Kontakt zur Mannschaft haben, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa.

Wegen des positiven Corona-Tests hat sich der Kapitän der portugiesischen Nationalelf zuvor am Dienstag in der Cidade do Futebol in Lissabon isoliert. Nach eigenem Bekunden geht es dem 35-Jährigen gut. Die anderen Spieler des Teams waren negativ getestet worden. Wie lange der Portugiese überhaupt ausfällt, blieb zunächst ungeklärt. Eigentlich hätte Ronaldo seine Mannschaft im Spiel der Nations League am Mittwoch gegen Schweden anführen sollen.

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Nach Aussagen des portugiesischen Nationaltrainers Fernando Santos wies Ronaldo keine Krankheitssymptome auf und sei zum Flughafen von Lissabon gefahren worden, wo er an Bord eines Privatflugzeuges gegangen sei, berichtete die portugiesische Sportzeitung A Bola weiter. In Turin werde er die Quarantäne fortsetzen. Santos hatte zuvor betont, er habe keine Ahnung, wie oder wo sich Ronaldo infiziert haben könnte. Im Trainingslager der Nationalmannschaft in der Cidade do Futebol könne es zumindest nicht gewesen sein, meinte Santos. "Seit Montag sind wir hier völlig eingesperrt. Die Mitarbeiter und Spieler sind reingekommen und sonst niemand", zitierten ihn portugiesische Medien. Alle Sicherheitsregeln seien strikt eingehalten worden.

UEFA-Protokoll: Negativ-Test spätestens Mittwoch fällig

Italienische Medien schrieben am Mittwoch, dass er laut UEFA-Protokoll mindestens sieben Tage vor einem Spiel negativ getestet werden muss, um auflaufen zu können. Für das Duell mit Messi am 28. Oktober würde das bedeuten, dass Ronaldo spätestens am kommenden Mittwoch einen Negativtest vorweisen müsste. Demnach könnte Juve ihn sonst auch beim Königsklassen-Auftakt am kommenden Dienstag in Kiew nicht einsetzen.