22. Januar 2019 / 11:38 Uhr

Steuerhinterziehung: Cristiano Ronaldo verurteilt - 23 Monate Haft auf Bewährung

Steuerhinterziehung: Cristiano Ronaldo verurteilt - 23 Monate Haft auf Bewährung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fußballprofi Cristiano Ronaldo vor einem Gericht in Madrid. Der Juventus-Profi hat sich bereits außergerichtlich mit den Behörden geeinigt.
Fußballprofi Cristiano Ronaldo vor einem Gericht in Madrid. Der Juventus-Profi hat sich bereits außergerichtlich mit den Behörden geeinigt. © dpa
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Superstar Cristiano Ronaldo wurde von einem Gericht in Madrid wegen Steuerhinterziehung schuldig gesprochen. Der ehemalige Real-Star und heutige Juventus-Profi muss fast 19 Millionen Euro zahlen und zudem eine 23-monatige Haftstrafe auf Bewährung hinnehmen.

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Cristiano Ronaldo ist wegen Steuerhinterziehung von einem Gericht in Madrid schuldig gesprochen worden. Der 33-Jährige akzeptierte bei der Anhörung am Dienstag einen bereits im Vorfeld ausgehandelten Deal mit der Staatsanwaltschaft und muss fast 19 Millionen Euro an Steuernachzahlungen und Geldstrafen leisten. Zudem wurde der Portugiese zu einer 23-monatigen Haftstrafe verurteilt, wie das spanische Fernsehen berichtete. Bei nicht vorbestraften Verurteilten ist es in Spanien üblich, dass eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt wird.

Ronaldo fuhr am Morgen in einem schwarzen Van vor und betrat ganz in Schwarz gekleidet das Gerichtsgebäude. Hand in Hand mit seiner Lebenspartnerin Georgina Rodríguez verteilte der Portugiese, der im vergangenen Jahr von Real Madrid zu Juventus Turin gewechselt war, lächelnd Autogramme an seine Fans. „Es geht mir blendend“, sagte er.

Ronaldo-Verurteilung: Es geht um Einnahmen aus Bildrechten

Der Justiztermin galt als Formalität, da Ronaldo sich schon im Vorfeld mit der Justiz geeinigt hatte. Die zuständige Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte hatte Ronaldo vorgeworfen, über Briefkastenfirmen mehrere Millionen Euro Steuern am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

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Dabei geht es speziell um Einnahmen aus Bildrechten, die der Stürmer zwischen 2011 und 2014 hinterzogen haben soll. Ende Juli 2017 hatte Ronaldo im Gericht von Pozuelo de Alarcón bei Madrid erstmals zu den Vorwürfen Stellung bezogen und erklärt, dass er „niemals etwas verborgen und auch niemals die Absicht gehabt“ habe, Steuern zu hinterziehen.

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