02. Juli 2022 / 18:56 Uhr

Laut "Times": Cristiano Ronaldo will Manchester United verlassen – Interesse des FC Bayern nur pausiert?

Laut "Times": Cristiano Ronaldo will Manchester United verlassen – Interesse des FC Bayern nur pausiert?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo will Manchester United offenbar verlassen.
Cristiano Ronaldo will Manchester United offenbar verlassen. © IMAGO/Offside Sports Photography
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Er will offenbar weg: Cristiano Ronaldo hat Manchester United über seinen Wechselwunsch in diesem Sommer informiert, berichtet die englische Zeitung "The Times". Neben sportlichen sollen auch familiäre Gründe mitentscheidend sein. Der FC Bayern soll trotz Dementi an einer Verpflichtung interessiert sein, aber nur unter einer Bedingung.

Es war nicht das Jahr von Cristiano Ronaldo bei Manchester United: Die Comeback-Saison des 37 Jahre alten Superstars bei den "Red Devils" nach dem spektakulären Transfer von Juventus Turin endete für Ronaldo und United enttäuschend. Unter Interimstrainer Ralf Rangnick verpasste der englische Rekordmeister die Qualifikation für die Champions League und belegte in der Premier League nur Rang sechs. In der kommenden Spielzeit würde der fünfmalige Weltfußballer damit erstmals in seiner glorreichen Karriere im zweitklassigen UEFA-Wettbewerb Europa League spielen – wenn er denn bleibt. Denn danach sieht es laut einem Bericht der seriösen englischen Zeitung The Times plötzlich nicht mehr aus. Ronaldo soll bei United um seine Freigabe bei einem passenden Angebot gebeten haben. Auch andere Portale wie The Athletic und auch der Transfer-Experte Fabrizio Romano berichteten am Samstag mit eigenen Infos über den Ronaldo-Wunsch.

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Die Entscheidung des Fußball-Weltstars sei vor allem von seinem Verlangen, bis zum Karriereende regelmäßig in der Champions League zu spielen, angetrieben worden sein, heißt es. 19-mal in Folge seit seinem Wechsel von Sporting Lissabon zu ManUnited im Jahr 2003 trat Ronaldo in der Königsklasse gegen den Ball und drückte dem Wettbewerb seinen Stempel auf. Mit fünf CL-Titeln gehört er zu den Rekordsiegern des "Henkelpotts". Mit insgesamt 140 Treffern für seine Klubs ManUnited, Real Madrid und Juventus Turin ist Ronaldo mit 15 Treffern Vorsprung vor Lionel Messi zudem Rekordtorschütze der Champions League. Rekorde, die der von Bestmarken angetriebene Ronaldo wohl gern ausbauen und behalten will.

Wie Sky Sports später am Samstag schrieb, kommt für United ein Ronaldo-Verkauf allerdings nicht infrage. Der Klub gehe davon aus, dass der Nationalspieler seinen bis 2023 gültigen Vertrag erfülle.

Ronaldo will ManUnited auch aus persönlichen Gründen verlassen

Wegen der verpatzten Saison mit ManUnited kann Ronaldo in der kommenden Saison nicht ins Königsklassen-Geschehen eingreifen, was ihn wurmen soll. Er habe noch drei oder vier Jahre auf höchstem Niveau in sich, soll CR7 von seiner Leistungsfähigkeit noch immer überzeugt sein, schreibt die Times. Bei ManUnited, das sich unter dem neuen Coach Erik ten Hag im Neuaufbau befindet, soll Ronaldo deshalb nicht seine Zukunft sehen, auch wenn er dem Verein weiter sehr verbunden sei. Allerdings sollen neben den sportlichen auch private Gründe bei seiner Entscheidung, ManUnited verlassen zu wollen, mitentscheidend gewesen sein.

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Zuletzt gab es vermehrt Gerüchte über einen potenziellen Ronaldo-Wechsel in diesem Sommer. So berichtete erst in der vergangenen Woche das gewöhnlich gut informierte Portal The Athletic darüber, dass sich der neue Chelsea-Besitzer Todd Boehly mit dem Berater des fünfmaligen Weltfußballers, Jorge Mendes, in Portugal getroffen haben soll. Dabei sei es auch um die Zukunft von Manchester-United-Superstar Ronaldo gegangen. Zudem soll dem FC Bayern München Ronaldo angeboten worden sein.

Bayern-Interesse an Ronaldo hängt wohl von Lewandowski-Transfer ab

An einem Interesse des FC Bayern sei "nichts dran", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic nach Aufkommen der Ronaldo-Gerüchte. Das soll laut dem aktuellen Times-Bericht aber nur die halbe Wahrheit sein. Demnach habe der FCB sein Interesse an der Legende nur pausiert, bis der Transfer von Stürmerstar Robert Lewandowski beschlossen sei. Die Verhandlungen könnten sich aber noch in die Länge ziehen. Auch ein Ronaldo-Wechsel zurück nach Italien in die Serie A könnte realistisch sein. Laut RMC Sport, das ebenfalls über den "CR7"-Wunsch berichtete, sei der SSC Neapel ein potenzieller Aufnehmer. Die Ablöse für Ronaldo soll aus Sicht von United idealerweise das im vergangenen Sommer getätigte Investment von 15 Millionen Euro plus 8 Millionen Euro Bonuszahlungen refinanzieren.

Ronaldo, der laut Transfermarkt.de noch immer einen Marktwert von 30 Millionen Euro hat, ist erst im vergangenen Jahr von Juventus Turin zurück zu den "Red Devils" gewechselt und hat noch ein Jahr Restvertrag. Für Chelseas Premier-League-Konkurrenten ManUnited traf Ronaldo in 37 Pflichtspielen in dieser Saison 23-mal. In der Mannschaft gehörte Ronaldo damit noch immer zu den besten Spielern.

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