23. März 2022 / 17:05 Uhr

Ein Mehr an Normalität beim 7. Bothfelder Crosslauf - und Sonnenschein statt Dauerregen

Ein Mehr an Normalität beim 7. Bothfelder Crosslauf - und Sonnenschein statt Dauerregen

Norbert Fettback
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Da leidet der Spaß am Laufen: Anders als vor zwei Jahren, als es regelrecht schüttete, soll am Sonnabend die Sonne scheinen.
Da leidet der Spaß am Laufen: Anders als vor zwei Jahren, als es regelrecht schüttete, soll am Sonnabend die Sonne scheinen. © Norbert Fettback
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Vor zwei Jahren schüttete es beim Crosslauf des TuS Bothfeld wie aus Kübeln, für die siebte Auflage am Samstag ist strahlender Sonnenschein angekündigt. Nach der Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr freuen sich die Organisatoren auch darüber, ein Stück weit zur Normalität zurückzukehren.

Wenn auch mit etwas Verspätung: Beim TuS Bothfeld wird es am Sonnabend so richtig rund gehen. Zum siebten Mal lädt der rührige Verein aus dem Norden Hannovers zum Bothfelder Crosslauf ein. Nach dem coronabedingten Ausfall im vorigen Jahr werden dazu am Sportplatz an der Carl-Loges-Straße wieder Heuballen aufgetürmt und Bahnen auf dem Rasen abgesteckt. „Wir freuen uns sehr, dieses Angebot machen zu können“, sagt TuS-Abteilungsleiter Timo Görtler. Ursprünglich sollte der Lauf am 29. Januar gestartet werden, aufgrund der Pandemie wurde diese „Laufpass“-Veranstaltung dann aber auf einen späteren Termin verlegt.

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Ausgeschrieben sind Wettbewerbe über vier verschiedene Distanzen. Im Cross-Sprint über 1000 Meter (erster Start: 12 Uhr) sind sogar Vorläufe angesetzt. Genauso lang ist die Strecke im Kinderlauf für die Acht- bis Zehnjährigen (14 Uhr). Für die älteren Mädchen und Jungen stehen 1800 Meter auf dem Programm (ab 14.20 Uhr). Das Rennen über die Mittelstrecke (12.30 Uhr) führt über 3600 Meter, der Hauptwettbewerb (15 Uhr) über 9000 Meter.

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Bei diesem müssen fünf Runden zurückgelegt werden – Wiesengelände, Sandpassagen, kleine Anstiege und eine ungewöhnliche Hatz über den Rasen der Bezirkssportanlage inklusive. Letztere haben die Bothfelder Macher „Split Area“ genannt. Laut Görtler teilt sich die Strecke hier auf etwa 200 Meter Länge in zwei Abschnitte. „Jeder kann für sich entscheiden, wo er entlangläuft. Da kann man dann taktieren und die Kontrahenten überraschen.“ Und das alles mitten auf dem Sportplatz dicht vor den Augen der Zuschauer.

Trotz weiterhin gültiger 3G-Regelung wird in Bothfeld jene Normalität zu spüren sein, die Sportler an derartigen Freiluftveranstaltungen schätzen. Zwar gibt es Einlasskontrollen, doch auf dem Platz herrscht keine Pflicht zum Masketragen. Die Vereinsgaststätte baut einen Verpflegungsstand auf, auch Bratwurst und Kuchen werden zu haben sein. Selbst die Wetterprognose spielt dieses Mal anscheinend mit: Anders als vor zwei Jahren, als es wie aus Kübeln schüttete, soll es trocken bleiben und die Sonne scheinen. Nachmeldungen sind bis eine knappe Stunde vor dem jeweiligen Start vor Ort möglich; bis jetzt haben 170 Teilnehmer zugesagt. Die Onlineanmeldung schließt am Mittwoch um Mitternacht.

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Eines zumindest ist derzeit noch nicht klar: Ob Spartenchef Görtler selbst dabei sein kann. Er sei an Corona erkrankt, sagt er, könnte sich diese Woche aber freitesten. „Ich hoffe, dass ich rechtzeitig fit werde.“ Auch deshalb, weil auf die Ehrenamtlichen vom TuS Bothfeld am Sonnabend viel Arbeit wartet.

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