12. Januar 2020 / 20:11 Uhr

CSI Neustadt (Dosse): Packendes Stechen um den Großen Preis von Brandenburg

CSI Neustadt (Dosse): Packendes Stechen um den Großen Preis von Brandenburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Patrick Stühlmeyer setzt sich im Stechen um den Großen Preis von Brandenburg durch.
Patrick Stühlmeyer setzt sich im Stechen um den Großen Preis von Brandenburg durch. © Andreas Pantel
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Reistsport: Patrick Stühlmeyer schafft fehlerfrei die schnellste Runde und siegt. Maren Hoffmann und Max-Hilmar Borchert beste Brandenburger.

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Der Sieg im Großen Preis des Landes Brandenburg auf dem 20. CSI Neustadt (Dosse) ging am Sonntag an Patrick Stühlmeyer mit dem 11-jährigen Hengst Varihoka Du Temple mit einer fehlerfreien Runde in 39,13 Sekunden. „Mein Plan ist aufgegangen. Mir ist das Stechen super gelungen. Ich bin richtig stolz auf mein Pferd aus dem Stall Schockemöhle. Es ist einfach ein tolles Turnier“, bedankte sich Stühlmeyer im Namen der Teilnehmer.

Maren Hoffmann und Max-Hilmar Borchert beste Brandenburger

Platz zwei sicherte sich in 39,44 Sekunden Welt- und Europameister Carsten-Otto Nagel mit L’Esperance. „Ich hätte gern heute gewonnen, aber es hat nicht ganz geklappt“, resümierte Nagel. Knapp dahinter landete der Sieger von 2017, Harm Lahde mit Oak Grove’s Laith in 39,70 Sekunden. Als einzige Brandenburgerin schaffte Maren Hoffmann (Jumping Arena Gadow), die an der Spezialklasse Reiten in Neustadt (Dosse) die Grundlage für den Erfolg gelegt hat und jetzt an der Bundeswehrsportschule in Warendorf ihren Dienst versieht, der Sprung ins Stechen. Nachdem es in den internationalen Prüfungen gefühlt für sie nicht so gut lief, zeigte sie mit Goldquelle eine superfeine Null-Runde im Umlauf. Im Stechen hatte die 18-Jährige etwas zu viel riskiert und machte zwei Fehler. Mit Platz elf holte sie ihre ersten Weltranglistenpunkte. 66 Reiterinnen und Reiter ritten um den Einzug ins Stechen. Elf hatten den Sprung geschafft.

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Fast 70 Reiter-Pferd-Paare hatten sich am Samstag um den Sieg im Championat der Deutschen Kreditbank AG beworben. 17 konnten sich für die Siegerrunde qualifizieren. Aus Brandenburger Sicht gelang das nur Max-Hilmar Borchert aus Menz, der mit Cent-blue auf Platz acht landete. In der zweiten Runde blieb das Paar fehlerfrei. „Der Schimmel sprang super“, freute sich Borchert.

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Auf Platz zwei galoppierte der gestrige Sieger Patrick Stühlmeyer mit Quincy hinter dem Dänen Lars Bak Andersen auf Qualisya. Die beiden Erstplatzierten gehören zu den erfolgreichen Stammgästen das CSI Neustadt (Dosse). Zum ersten Mal in Neustadt war der drittplatzierte Frederic Tillmann. „Ich habe so viel Gutes von diesem Turnier gehört. Zum Glück habe ich einen Startplatz bekommen. Ich hatte mir vorgenommen, Null zu reiten. Dass es nun gleich ein dritter Platz im Championat wird, ist natürlich toll“, freute sich der Rheinländer. Andersen hingegen war fast jedes Jahr in Neustadt. „Das Turnier ist perfekt für uns Reiter. Man kann zwischen der Mittleren und Großen Tour wechseln. Außerdem sind die Bedingungen hier mit den Reithallen und dem Außengelände bei diesem Wetter bestens“, lobt der Däne.

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Lob für seine Reiter und Pferde hatte Landstallmeister Uwe Müller: „Insbesondere Hut ab vor Siegmar Stroehmer, der sich mit unserem Hengst Vulkato hier der schwierigen Aufgabe gestellt hat.“ Zufrieden und glücklich über so viel Lob bedankte sich Veranstalter Herbert Ulonska bei allen Unterstützern, Helfern, Sponsoren und den circa 10 000 Zuschauern.

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