25. Juni 2020 / 12:54 Uhr

"Da gehört Rodenberg auch mindestens hin": SG Rodenberg Trainer Sandy Röhrbein im Interview

"Da gehört Rodenberg auch mindestens hin": SG Rodenberg Trainer Sandy Röhrbein im Interview

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Röhrbein
Sandy Röhrbein (zweiter von rechts) bei seiner Vorstellung als neuer Trainer mit Neuzugang Robin Schier (zweiter von links). Torben Sieg (rechts) und Fabian Golombek bauen mit dem neuen Coach etwas auf. © bor
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Die SG Rodenberg wird, sollte es auf dem Verbandstag keine Überraschung geben, in die 1. Kreisklasse aufsteigen. Wir unterhielten uns mit Trainer Sandy Röhrbein über die Zukunft des Vereins.

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Wenn am Samstag der Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbands über die Bühne geht, wird aller Voraussicht nach entschieden, dass die Mannschaften nach der Quotientenregel aufsteigen. Davon betroffen wäre auch die SG Rodenberg, die von der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse hochgehen würde.

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Vor knapp zehn Jahren sah es so aus, als ob das Team an die Tür zur Bezirksliga klopfen könnte, stürzte dann aber ab. Inzwischen gibt es einen Aufschwung, hohe Ziele und Transfers wie Niclas Herbold, Marvin Köpper und Co., die ,zurückhaltend gesagt, nicht nach 2. Kreisklasse aussehen. Wir unterhielten uns mit dem Trainer Sandy Röhrbein.

Herr Röhrbein, wie läuft das Training momentan ab?
Wir sind jetzt seit zwei Wochen in der Vorbereitung, um den Modus der 2. Kreisklasse hinter uns zu lassen. Wir haben mit Technik, Kondition und Individualtraining begonnen. Wir hoffen, dass wir ab Mitte Juli wieder mit Kontakt trainieren dürfen.

Glauben Sie denn, dass ihre Mannschaft nach dem Verbandstag in die 1. Kreisklasse aufsteigen wird?
Ja, ich denke, dass es am Samstag keine andere Entscheidung geben wird. Da hatten sich im Vorfeld ja schon die meisten für ausgesprochen.

Sie sind nun ein knappes halbes Jahr bei der SG. Haben Sie sich gut eingelebt?
Es ist bisher alles richtig gut gelaufen. Ich hatte auch andere Angebote aus der Bezirksliga, aber mir hat in Rodenberg imponiert, dass die Jungs wie Fabian Golombek oder Torben Sieg hierher zurückgekehrt sind, um etwas aufzubauen. Sonst musste ich den anderen immer mal in den Hintern treten und hier ist das eben nicht so.

Die Neuzugänge haben alle schon höher gespielt. Dazu haben Sie noch Spieler wie Golombek und Sieg in der Mannschaft, die Landesliga-Erfahrung haben. Das klingt ja auch nicht wirklich nach 1. Kreisklasse.
Das Ziel ist es Aufbauarbeit zu leisten. Die ersten beiden Mannschaften befinden sich in einem Umbruch. Das realistische Ziel ist die Kreisliga, da gehört Rodenberg auch mindestens hin. Alles darüber hinaus hat dann ja auch ein wenig mit Glück zu tun.

Ist der Verein dafür denn auch bereit?
Vor einem knappen Jahr war die Sparte nach dem Abstieg quasi tot. Aber Fabian Golombek und Torben Sieg kamen zum genau richtigen Zeitpunkt und haben hier seitdem eine Menge bewegt. Wir haben Leute, die momentan am Platz arbeiten, wir kurbeln das Sponsoring zur Zeit an. Ich sehe uns auf einem richtig guten Weg.

Wie sieht es mit weiteren Neuverpflichtungen aus?
Wir peilen einen 23-Mann-Kader an. Zwei Leute werden noch kommen, aber es kann immer noch was passieren.