31. Juli 2020 / 16:52 Uhr

Dahlewitz und Zossen sind Gastgeber für die Pokal-Halbfinalpartien

Dahlewitz und Zossen sind Gastgeber für die Pokal-Halbfinalpartien

Oliver Schwandt und Frank Neßler
Märkische Allgemeine Zeitung
Der VfB Trebbin freut sich über den Kreispokalsieg in der Saison 2018/2019. Die Suche nach einem Nachfolger geht in die Endphase.  
Der VfB Trebbin freut sich über den Kreispokalsieg in der Saison 2018/2019. Die Suche nach einem Nachfolger geht in die Endphase. © Oliver Schwandt
Anzeige

Kreispokal: Blau-Weiß empfängt Miersdorf/Zeuthen II, der MSV hat Bestensee in Dabendorf zu Gast.

Anzeige

Pflichtspielstart nach der Corona-Pause im Fußballkreis Dahme/Fläming: Am Sonntag werden die im Frühjahr abgesagten Halbfinalpartien im DF-Kreispokal 2019/20 nachgeholt. Der MSV Zossen ist Gastgeber für den Landesklassen-Staffelkontrahenten Union Bestensee. In der zweiten Vorschlussrunden-Begegnung treffen die Dahme/Fläming-Kreisoberligisten Blau-Weiß Dahlewitz und SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II aufeinander. Angepfiffen werden beide Partien morgen um 15  Uhr.

Anzeige

In Bildern: Das sind die wichtigsten Sommertransfers Brandenburgs 2020/21.

Die Sportbuzzer-Wechselbörse Zur Galerie
Die Sportbuzzer-Wechselbörse ©

Die gute Nachricht für die Fans: Sowohl die Halbfinals als auch das Endspiel finden vor Zuschauern statt. Grundsätzlich gilt dabei: Verantwortlich für die Durchführung der Pokalspiele sind die jeweiligen Heimmannschaften. Durch diese werden Ordner gestellt, die die pandemiebedingten Einschränkungen wie Abstands- und Hygieneregeln kontrollieren. Die Zuschauerzahlen in den Halbfinals sind von den Heimteams in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden festgelegt worden.

SV Blau-Weiß Dahlewitz (Kreisoberliga) – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II (Kreisoberliga): Vor dem Duell gegen die Eintracht plagen Blau-Weiß-Coach Dirk Kasprzak einige Bauchschmerzen, denn mit Niklas Rosenberg, Marcel Blume und Pascal Hannemann hat er drei angeschlagene Spieler. „Ihre Einsätze werden sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden“, erklärt der SV-Trainer. „Es wird für uns sicherlich kein Spaziergang ins Endspiel werden, da ich von den Neuzugängen keine einsetzen darf, dagegen Miersdorf sicherlich einige Akteure aus dem Brandenburgliga-Kader. Ich erwarte einen starken Gegner, der es uns nicht so einfach machen wird, eine Woche später in Kreispokal-Finale einzuziehen. Das Team, das am Sonntag die bessere Form hat, wird auch gewinnen. Ich erwarte jedenfalls ein spannendes Halbfinale zwischen zwei Mannschaften, die sich auch aus der Liga kennen“, sagt Dirk Kasprzak weiter.

Das Duell zwischen Union-Kapitän Paul Niesler (l.) und MSV-Angreifer Dominik Engel kann es auch am morgigen Sonntag auf dem Sportplatz in Dabendorf geben. 
Das Duell zwischen Union-Kapitän Paul Niesler (l.) und MSV-Angreifer Dominik Engel kann es auch am morgigen Sonntag auf dem Sportplatz in Dabendorf geben. © Oliver Schwandt

Wie Blau-Weiß Dahlewitz auf seiner Facebookseite mitteilt, ist dort die maximale Zuschauerzahl auf 100 Personen begrenzt. „Ihr werdet an den Barrieren Bänder finden, die euch den Mindestabstand zeigen werden, den ihr zu eurem Nachbarn am Spielfeldrand einhalten solltet – ausgenommen familiäre Gruppen“, heißt es an die Fans gerichtet, „die Sportanlage wird erst um 14 Uhr für die Zuschauer geöffnet. Ausgenommen sind Spieler, Trainer, Betreuer, die Verantwortlichen der Vereine sowie des Fußballkreises.“

Große Spannung erwartet Thomas Jacob, der Trainer der Kreisoberliga-Fußballer des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen, im nachgeholten Pokal-Semifinale. „Es wird für uns ein sehr schweres Spiel“, erklärt der Coach der SCEMZ-Reserve, „Dahlewitz hat sich weiter verstärkt. Die bisherigen Duelle zwischen unseren beiden Mannschaften waren von großer Spannung geprägt. Es ist natürlich schwierig, nach Corona nun wieder richtig in Tritt zu kommen, aber ich denke, wir sind recht gut aufgestellt.“

Mehr aus der Region

MSV Zossen (Landesklasse) – SV Grün-Weiß Union Bestensee (Landesklasse): „Ich kann gegen Bestensee auf meinen kompletten Kader zurückgreifen“, sagt MSV-Trainer Noro Schwarz. Auch Jannis Lind wird in der Startelf der Gastgeber stehen, obwohl er in der Sommervorbereitung schon einige Testspiele für den Brandenburgligisten SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen bestritten hat. „Für das Pokalspiel sind nur Spieler aus der Saison 2019/2020 zugelassen. Zudem ist der Wechsel von Jannis nach Miersdorf noch nicht fix, da noch einige formelle Dinge mit der Eintracht geklärt werden müssen“, erklärt der MSV-Trainer weiter.

225 Zuschauer können Match in Dabendorf sehen

„Ich erwarte gegen Union ein Duell auf Augenhöhe. Wir spielen aber zu Hause und wollen dementsprechend auch ins Endspiel einziehen“, kündigt Schwarz im Vorfeld der Partie gegen Grün-Weiß an.

„Schön sauber bleiben“, so das Motto beim MSV Zossen vor dem Hintergrund der Corona-Hygieneregeln mit Blick auf das Kreispokal-Halbfinale gegen Bestensee. „Ihr seid mit Abstand die besten Fans“, appelliert der gastgebende Verein an die Anhänger beider Clubs. „Zuschauer sind erlaubt, aber nur 1000“, heißt es mit einem Augenzwinkern auf der MSV-Facebookseite. Diese magische Marke wird am Sonntag nicht geknackt werden. Nach Abzug von Ordnern und Funktionspersonal sind 225 Zuschauer auf dem Sportplatz Goethestraße willkommen, die sich in Besucherlisten eintragen müssen.

„145 Besucher haben sich bisher in die Besucherliste eingetragen. Also wird am Sonntag um rechtzeitiges Erscheinen gebeten, da nicht mehr allzu viele Fans auf unseren Sportplatz gelassen werden“, informiert MSV-Trainer Schwarz. 

Etliche verletzte Fußballer trügen dagegen das Bild bei GW Union Bestensee. „Auf der Verletztenliste stehen leider auch Leistungsträger wie Fabian Huschke oder Gustav Lemke“, sagt Trainer Thomas Niesler, „wohl auch ein Grund dafür, dass wir bisher in der Vorbereitung noch nicht geglänzt haben.“ Trotz der Verletzungssorgen werden die Union-Fußballer jedoch alles daran setzen, das Kreispokal-Halbfinale erfolgreich zu gestalten. „Wir werden es konsequent angehen und alles geben, aber Favorit ist für mich Zossen“, so Coach Niesler.