29. April 2019 / 15:11 Uhr

Dallgow behauptet Platz eins - Eintracht Frieack mit glücklichem Punkt

Dallgow behauptet Platz eins - Eintracht Frieack mit glücklichem Punkt

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Fortuna Babelsberg II (weiße Trikots) sichert sich zu Hause ein 1:1 gegen Eintracht Friesack.
Fortuna Babelsberg II (weiße Trikots) sichert sich zu Hause ein 1:1 gegen Eintracht Friesack. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Der 24. Spieltag in der Zusammenfassung.

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Blau-Gelb Falkensee – Blau-Weiß Beelitz 6:0 (3:0). Tore: 1:0 David Buchalik (7.), 2:0 Yavuz Cakmak (28., Strafstoßtor), 3:0 Jan Philipp Klenner (41.), 4:0 Lukas Schmidt (64.), 5:0, 6:0 Benjamin Baur (66., 89.). Zuschauer: 31. „Das Ergebnis geht auch in der Höhe völlig in Ordnung. Mit Blick auf die Großchancen hätte hier am Ende auch ein 10:3 auf der Anzeigetafel stehen können“, erklärte Blau-Gelb-Trainer Thomas Achterberg, bei dem Angreifer Yavuz Cakmak nach Verletzung sein Startelf-Comeback feierte und per Elfmeter zum 2:0 traf.

Alemania Fohrde – RSV Eintracht 1949 II 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Erik Woitzik (39.). Zuschauer: 25. Die Gastgeber feierten den fünften Punktspielsieg in Serie und verbesserten sich dadurch auf den fünften Tabellenplatz. Die Alemania stand tief und ließ die Gäste in den Anfangsminuten ihr Spiel aufziehen, ohne jedoch gefährliche Chancen zuzulassen. In der 39. Minute war es abermals ein Standard, nach dem Erik Woitzik die Fohrder in Führung brachte.

Fortuna Babelsberg II – Eintracht Friesack 1:1 (1:1). Tore: 1:0 Paul Brüning (24.), 1:1 Marian Stolle (29.). Gelb-Rote Karte: David Schönfeld (Eintracht Friesack, 85.). Zuschauer: 55. In einer nicht hochklassigen, dafür jedoch immer spannenden Partie entführten die Fliederstädter letztlich etwas glücklich einen Punkt aus der Landeshauptstadt. Paul Brüning brachte die Gastgeber nach 25 Minuten im Anschluss an eine Ecke in Führung, welche Marian Stolle nur fünf Minuten später ausglich. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spiel nicht viel. Dass die Gäste etwas glücklich einen Punkt verbuchten lag daran, dass die Fortuna-Reserve kurz vor Schluss zwei Großchancen fahrlässig vergab. „Vor dem Spiel hätte ich das Ergebnis unterschrieben. Im Nachhinein haben wir mit Blick auf die klareren Chancen aber zwei Punkte verschenkt“, ärgerte sich Fortunas Trainer Maik Troschinski.

In Bildern: Fortuna Babelsberg II sichert sich zu Hause ein 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Friesack.

Fortuna Babelsberg II (weiße Trikots) sichert sich zu Hause ein 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Friesack (schwarze Trikots). Zur Galerie
Fortuna Babelsberg II (weiße Trikots) sichert sich zu Hause ein 1:1-Unentschieden gegen Eintracht Friesack (schwarze Trikots). © Benjamin Feller
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Juventas Crew Alpha – FC Stahl Brandenburg II 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Marten Strehl (78., Strafstoßtor). Gelb-Rote Karte: Benjamin Hermann (FC Stahl Brandenburg II, 88.). Zuschauer: 67. Am Ende brachte ein von Marten Strehl verwandelter Foulelfmeter die Entscheidung zugunsten der Gastgeber, die über 90 Minuten das spielbestimmende Team waren. „Insgesamt bin ich hochzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Alpha-Trainer Ralf Baierl, dessen Schützlinge unter anderem auch an Latte und Pfosten scheiterten. „Der Sieg für Alpha geht am Ende sicherlich in Ordnung“, erkannte auch Stahl-Spielertrainer Nico Wilhelm an. Der musste neben der Niederlage auch noch die verletzungsbedingte Auswechslung von Torhüter Dennis Beyer sowie die Gelb-Rote Karte für Benjamin Herrmann hinnehmen.

SV Ruhlsdorf – SG Saarmund 0:2 (0:2). Tore: 0:1, 0:2 Florian Grigull (9., 12.). Zuschauer: 40. Saarmunds Offensivspieler Florian Grigull avancierte mit seinem frühen Doppelpack zum Mann des Spiels. „Meine Mannschaft hat eine gute Partie abgeliefert und absolut verdient gewonnen“, freute sich SGS-Coach Christian Feller, dessen Team durch diesen Dreier zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat. Die Gastgeber konnten offensiv kaum Gefahr ausstrahlen. Bereits in der 38. Minute nahm SVR-Coach Heiko Richter drei Wechsel vor und konnte mit dem Auftritt seiner Elf alles andere als zufrieden sein.

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Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER-Grafik

Germania Berge – SV Roskow 1:4 (0:1). Tore: 0:1 Frank Henkel (29.), 0:2 Horst Kühn (51.), 0:3 Fabian Sebastian (66.), 1:3 Yunus Cakmak (75.), 1:4 Robin Zeuch (90.+2). Zuschauer: 65. „An sich kann ich meiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen“, befand Germania-Coach Daniel Kuhnt. „Aber mit welcher Arroganz wir vor dem Tor aufgetreten sind, war der absolute Wahnsinn. Zudem hat Roskows Torhüter Steven Wessel überragend gehalten.“ Die Roskower, die zuvor in vier Spielen in Folge ohne eigenen Torerfolg blieben, wussten vor allem nach Standards zu überzeugen. „Wir konnten den Spielaufbau der Gastgeber geschickt stören, so dass Berge oft nur lange Bälle einfielen“, war aus dem Roskower Lager zu vernehmen.

SV Dallgow – Empor Schenkenberg 3:1 (1:1). Tore: 1:0 Nils Pinkert (31.), 1:1 Florian Strehlau (36.), 2:1 Daniel Löser (50.), 3:1 Markus Polei (67., Eigentor). Zuschauer: 50. Bevor beide Teams am 26. Mai im Kreispokal-Endspiel aufeinandertreffen, setzte sich der Tabellenführer aus Dallgow im Spitzenspiel des 24. Spieltages mit 3:1 durch. „Ein am Ende auch in der Höhe verdienter Sieg“, befand Uwe Timmel aus der Dallgower Abteilungsleitung und sprach von einer „ausgeglichenen ersten Halbzeit“. Nach dem 1:0 durch Nils Pinkert scheiterte SVD-Kapitän Mirko Dessel noch am Pfosten, ehe Florian Strehlau für die personell arg gebeutelten Gäste zum Ausgleich traf.

Beim 2:1 von Daniel Löser machte Empor-Schlussmann Nico Breuer keine gute Figur und musste sich beim Treffer zum Endstand seinem eigenen Spieler geschlagen geben, als Markus Polei ein Eigentor unterlief. „Man hat mit Blick auf die Tabelle gemerkt, dass Dallgow mehr unter Druck steht. Aus meiner Sicht war es ein ausgeglichenes Spiel mit einem glücklichen Sieger. Das Finale in drei Wochen wird aber sicher ein anderes Spiel“, sagte Schenkenbergs Mannschaftsleiter Mario Mieland.

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