24. August 2021 / 14:49 Uhr

Dani Olmo zurück im Training von RB Leipzig: "Hoffe, dass Trainer mich noch braucht"

Dani Olmo zurück im Training von RB Leipzig: "Hoffe, dass Trainer mich noch braucht"

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Da ist er: Dani Olmo trainiert wieder mit der Mannschaft. Emil Forsberg und Tyler Adams freut's.
Da ist er: Dani Olmo trainiert wieder mit der Mannschaft. Emil Forsberg und Tyler Adams freut's. © Picture Point
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In Olmo, um Olmo und um Olmo herum: Der spanische Fußball-Held meldet sich nach einer langen und kräfteraubenden Saison zurück bei RB Leipzig und auch gleich fit fürs nächste Spiel in Wolfsburg. In einer Presserunde stand der Dauerbrenner Rede und Antwort.

Leipzig. Er ist DER Vielflieger und Vielspieler der Roten Bullen, hat nach dem verlorenen Pokal-Finale gegen den BVB mal eben so eine glorreiche Europameisterschaft (unglückliches Aus im Halbfinale gegen Italien) und Olympische Spiele (Final-Niederlage gegen Brasilien) dran gehängt. Am Dienstag absolvierte der 23-jährige Dani Olmo, Stammspieler der spanischen Nationalmannschaft, sein erstes Mannschaftstraining mit RB, schrieb nach der öffentlichen Einheit länger als alle anderen Autogramme und hielt dann beim medialen Frage-Antwort-Spiel gut gelaunt Hof.

Olmo über seine Gala im EM-Halbfinale gegen Italien und seinen Fehlschuss im Elfmeterschießen: „Natürlich waren wir nach dem Spiel traurig, aber es war trotzdem eine gute EM für uns. Ich habe leider meinen Elfmeter nicht verwandelt. Das ist Fußball. Es war eines der besten Spiele meiner Karriere.“

Über Silber in Tokio: „Olympische Spiele erlebt man als Fußballer im Normalfall nur einmal. Ich bin glücklich, das erlebt zu haben. Und Silber ist für uns großartig. Insgesamt können wir sehr stolz sein über die Europameisterschaft und die Olympischen Spiele.“

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Über das anstehende Länderspiel von Spanien gegen Schweden mit Emil Forsberg: „Ich weiß noch nicht, ob ich dabei bin. Vielleicht gibt mir der Trainer eine Pause.“

Über mentale und körperliche Müdigkeit nach der härtesten Saison seiner Karriere: „Es gab alle paar Tage ein neues Spiel, neue Ziele. Ich hatte keine Zeit, über Müdigkeit nachzudenken, bin gut und frisch durchgekommen. Man lernt in jedem Spiel und jedem Wettbewerb dazu. Ich bin jetzt ein besserer Spieler als vor einem Jahr.“

Über das sonntägliche Spiel in Wolfsburg: „Ich habe mich nach Olympia eine Woche ausgeruht, habe dann meinen Trainingsplan abgearbeitet. Ich fühle mich gut und bin bereit für Sonntag. Ob ich dabei bin, ist Entscheidung des Trainers. Wolfsburg hat eine klasse Saison gespielt und ist top gestartet. Wir kennen sie gut, ein schwerer Gegner.“


Über den neuen Kader und die Wiedersehensfreude: „Ich bin froh, wieder hier zu sein. Der Kader ist sehr gut, alle sind fit und motiviert.“

Über das 4:0 seiner Kollegen gegen Stuttgart: „Wir haben stark gespielt, tolle Tore geschossen. Ich hoffe, dass der Trainer mich trotzdem noch braucht.“

Über die Meister-Frage und die ewigen Bayern: „Wir müssen auf uns fokussiert sein, nicht nach den anderen Teams schauen. Dass wir ganz oben mitspielen wollen und dazu auch die Qualität haben, ist klar.“

Über Goldfuß Dominik Szoboszlai und Gerangel bei Standards: „Er hat besondere Fähigkeiten, die beiden Tore gegen Stuttgart waren fantastisch. Wer bei uns die Ecken oder Freistöße schießt, ist mir egal. Hauptsache, wir sind damit erfolgreich.“

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Über die Champions-League-Auslosung: „Ein spanisches Team in unserer Gruppe wäre nicht schlecht.“

Sprach‘s und verschwand in der Kabine zur Massage.

Und sonst so? Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport, verweist konkret Ablöse-Verhandlungen mit dem FC Bayern in Sachen Marcel Sabitzer oder wem auch immer ins Reich der Fabel. „Der FC Bayern München hat keinen Kontakt bezüglich eines Spielers zu uns aufgenommen." War übrigens bei Julian Nagelsmann ähnlich. Laut Scholz gibt es auch keinen Kontakt zu Borussia Dortmund bezüglich eines Wechsel von Marcel Halstenberg.