29. Juli 2020 / 15:18 Uhr

Nächste Station Millerntor: Ex-Havelser Daniel-Kofi Kyereh wechselt zum FC St. Pauli

Nächste Station Millerntor: Ex-Havelser Daniel-Kofi Kyereh wechselt zum FC St. Pauli

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trikotwechsel: Daniel-Kofi Kyereh (rechts) läuft künftig im Dress des FC St. Pauli auf. Hier hat er noch jenes von Absteiger Wehen Wiesbaden an.
Trikotwechsel: Daniel-Kofi Kyereh (rechts) läuft künftig im Dress des FC St. Pauli auf. Hier hat er noch jenes von Absteiger Wehen Wiesbaden an. © imago images/Nordphoto
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Beim TSV Havelse hat Daniel-Kofi Kyereh den Durchbruch im Männerfußball geschafft, anschließend den SV Wehen Wiesbaden in die 2. Bundesliga geschossen. Jetzt macht der 24-jährige Offensivspieler den nächsten Schritt in seiner Karriere und wechselt ablösefrei zum FC St. Pauli.

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Daniel-Kofi Kyereh macht den nächsten Schritt in seiner Karriere: Der 24-jährige Offensivmann wechselt vom SV Wehen Wiesbaden zum FC St. Pauli, bleibt damit trotz des Abstiegs der Hessen der 2. Bundesliga erhalten - und schnürt künftig für einen Verein mit deutlich mehr Zugkraft die Schuhe.

Kyereh, der 2014 aus dem Nachwuchsleistungszentrum zur U19 des TSV Havelse wechselte und bei den Garbsenern auch den Durchbruch im Männerbereich schaffte, wechselt ablösefrei - bei einem Marktwert von 600.000 Euro (Quelle: transfermarkt.de). In der abgelaufenen Spielzeit erzielte in 28 Spielen sechs Tore für den Tabellenvorletzten, bereitete sieben weitere Treffer vor. In der Saison zuvor hatte er mit seinen Toren maßgeblich zum Aufstieg beigetragen.

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Bei den Kiezkickern hat der gebürtige Ghanaer einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben. "Als ich in der abgelaufenen Saison das erste Mal am Millerntor aufgelaufen bin, habe ich bereits gemerkt, wie außergewöhnlich dieser Club ist. Auch mit den Werten, die St. Pauli vertritt, identifiziere ich mich zu einhundert Prozent", sagt Kyereh, dem ein Tor gegen die Profis von Hannover 96 bisher übrigens noch nicht vergönnt gewesen ist.

St. Pauli erhofft sich vom ersten Neuzugang, dass dieser "unser Offensivspiel mit seiner Dynamik und seinem Tempo weiter bereichern wird", so Sportchef Andreas Bornemann.