19. Juni 2022 / 12:25 Uhr

Daniel-Kofi Kyereh sagt Werder Bremen ab - SC Freiburg offenbar Transfer-Favorit

Daniel-Kofi Kyereh sagt Werder Bremen ab - SC Freiburg offenbar Transfer-Favorit

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Daniel-Kofi Kyereh vom FC St. Pauli zieht es wohl zum SC Freiburg. Werder Bremen sagte der 26-Jährige ab.
Daniel-Kofi Kyereh vom FC St. Pauli zieht es wohl zum SC Freiburg. Werder Bremen sagte der 26-Jährige ab. © IMAGO/Kirchner-Media
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Werder Bremen muss sich bei der Suche nach Verstärkungen erneut umorientieren. Der umworbene Daniel-Kofi Kyereh vom FC St. Pauli sagte den Hanseaten ab. Den 26-Jährigen zieht es wohl zum SC Freiburg.

Daniel-Kofi Kyereh vom Zweitligisten FC St. Pauli hat einem Wechsel zu Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen eine Absage erteilt. "Wir haben uns intensiv mit ihm beschäftigt. Es gab gute Gespräche, einen guten Austausch. Aber er hat sich für einen anderen Weg entschieden. Er ist kein Thema mehr", sagte Clemens Fritz, Bremens Leiter Profifußball & Scouting, am Sonntag. Nach Medienberichten zieht es den Nationalspieler Ghanas zum Liga-Konkurrenten SC Freiburg. Auch Borussia Mönchengladbach, der VfB Stuttgart und Mainz 05 gelten als Interessenten.

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Für den 26-Jährigen wären die finanziell klammen Hanseaten wohl bereit gewesen, bis an die Schmerzgrenze zu gehen. Als Ablösesumme für Kyereh steht ein Betrag von vier bis fünf Millionen Euro im Raum. Werder investierte noch keine Ablöse in Verstärkungen für die kommende Saison. So kamen die bislang neu verpflichteten Niklas Stark (Hertha BSC), Amos Pieper (Arminia Bielefeld) und Dikeni Salifou (FC Augsburg) allesamt nach Vertragende bei ihren bisherigen Klubs an die Weser.

Von einer Verpflichtung des Bayern-Talents Sarpreet Singh, das zuletzt an Jahn Regensburg ausgeliehen war und eine Ablöse im mittleren sechsstelligen Bereich gekostet hätte, hatte Werder Abstand genommen. "Wir sind menschlich und sportlich nach wie vor komplett überzeugt von Sarpreet, aber wir haben nicht die wirtschaftlichen Mittel, um einen Spieler zu verpflichten, der uns nicht direkt zur Verfügung steht", hatte Fritz erklärt und auf eine noch nicht auskurierte Schambeinentzündung des Neuseeländers verwiesen.