06. Juli 2020 / 14:56 Uhr

Daniel Thioune will beim HSV nicht vom Aufstieg reden: Das sagt der Trainer über seine Ziele

Daniel Thioune will beim HSV nicht vom Aufstieg reden: Das sagt der Trainer über seine Ziele

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Soll beim HSV neue Werte vorleben: Daniel Thioune.
Soll beim HSV neue Werte vorleben: Daniel Thioune. © Martin Rose/Getty Images
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Der Hamburger SV hat mit Daniel Thioune einen neuen Trainer gefunden. Der ehemalige Stürmer kommt vom VfL Osnabrück und schließt sich den Rothosen an. Er will aber nicht vom Aufstieg reden - sondern mit Leistung überzeugen.

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Das ging schnell! Der Hamburger SV hat in Daniel Thioune seinen neuen Trainer gefunden. Der 45-Jährige kommt vom Zweitliga-Konkurrenten VfL Osnabrück in die Hansestadt und soll den HSV fit für die anstehende Saison machen - doch vom Aufstieg in die Bundesliga will er selbst gar nicht sprechen.

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"Dass der HSV zurück in die Bundesliga möchte, weiß jeder. Aber davon zu reden, bringt uns den Zielen nicht näher", wird Thioune am Montag in einer ersten Pressemitteilung der Hamburger zitiert. "Ich werde vom ersten Tag an mit meinem Team hart daran arbeiten, dass sich alle Spieler weiterentwickeln und wir erfolgreich Fußball spielen."

Thioune verlängerte erst 2019 in Osnabrück

Erst im September vergangenen Jahres hatte der 45-Jährige seinen Kontrakt beim VfL Osnabrück bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Thioune stand seit 2013 in Osnabrück unter Vertrag. Er arbeitete sich über die Jobs als U17- und U19-Trainer sowie Nachwuchskoordinator zum Chefcoach hoch. Im Oktober 2017 übernahm der Ex-Profi des VfL Osnabrück zunächst interimsweise die Profimannschaft der Veilchen. In der Saison 2018/19 führte er den VfL zur Meisterschaft in der 3. Liga und damit zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dort hielten die Niedersachsen in der abgelaufenen Spielzeit als 13. die Klasse.

Die HSV-Trainer seit 1997:

Frank Pagelsdorf: 1. Juli 1997 bis 17. September 2001 - 62 Siege, 53 Unentschieden, 57 Niederlagen. Zur Galerie
Frank Pagelsdorf: 1. Juli 1997 bis 17. September 2001 - 62 Siege, 53 Unentschieden, 57 Niederlagen. ©

Thioune soll Spieler entwickeln

Doch in seinen Vertrag ließ er sich laut Bild eine Ausstiegsklausel reinschreiben, weshalb der HSV ihn nun für 300.000 Euro verpflichten konnte." Für mich ist die Aufgabe beim HSV eine große Herausforderung, die ich mit viel Fleiß, Teamwork und Herz angehen möchte", erklärte Thioune. Darauf setzt auch sein neuer Boss Jonas Boldt. "Wir wollen einzelne Spieler und damit unser Team als Ganzes entwickeln. Wir haben mit Daniel Thioune einen Trainer geholt, der in Osnabrück mit überschaubaren Mitteln eine Mannschaft stetig weiter entwickelt hat. Er passt zu unserer, den etwas veränderten Möglichkeiten, angepassten Ausrichtung."

Daniel Thioune wird beim HSV die Nachfolge von Dieter Hecking antreten. Der 55-Jährige hat die Hanseaten nach nur einer Saison und dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga wieder verlassen. Der Vertrag des Coaches hätte sich nur im Falle des Aufstiegs automatisch verlängert.