30. Oktober 2019 / 21:02 Uhr

Blässe trifft: VfL-Frauen ziehen ins Champions-League-Viertelfinale ein

Blässe trifft: VfL-Frauen ziehen ins Champions-League-Viertelfinale ein

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
vfl frafu
Viertelfinale erreicht: Pernille Harder (am Ball) und die Frauen des VfL Wolfsburg haben das Champions-League-Rückspiel bei Twenter Enschede mit 1:0 gewonnen.
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Viertelfinal-Einzug perfekt! Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist in der Champions League eine Runde weiter. Nach dem deutlichen 6:0-Sieg im Hinspiel reichte der Mannschaft von Trainer Stephan Lerch beim FC Twente Enschede am Mittwochabend ein 1:0 im Rückspiel. Anna Blässe schoss das Tor des Abends.

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Es war kein Feuerwerk, reichte aber aus: Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg zog ins Viertelfinale der Königsklasse ein. In Enschede siegte der Bundesliga-Spitzenreiter mit 1:0, nach dem Hinspiel vor zwei Wochen war die Ausgangslage aufgrund des 6:0-Sieges bereits klar gewesen. Trainer Stephan Lerch änderte seine Startelf nach dem 5:1-Sieg in der Liga gegen Essen letzten Samstag auf mehreren Positionen: Sara Doorsoun feierte nach überstandener Sehnenverletzung ihr Comeback und ersetzte Lena Goeßling in der Innenverteidigung, Claudia Neto bekam nach ihrer Glanzvorstellung gegen Essen den Vorzug vor Sara Björk Gunnarsdottir, Joelle Wedemeyer rückte für Felicitas Rauch in die Mannschaft.

Während sich beide Teams zu Beginn abtasteten und etwas einfallslos wirkten, war es Noelle Maritz, die nach guter Einzelleistung das Tor einleitete und auf Pia-Sophie Wolter ablegte. Das Talent verpasste jedoch, aber Anna Blässe war zur Stelle und netzte zur Führung ein - für die 32-Jährige etwas Besonderes, denn: In ihrer gesamten Laufbahn war es erst ihr zweites Tor in der Champions League! Ihren ersten Treffer hatte sie am 9. Oktober 2013 in der ersten Runde beim 14:0-Sieg in Estland gegen Pärnu JK erzielt. Die routinierte VfLerin avancierte mit ihrem Treffer bei Twente zur Matchwinnerin.

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Das Spiel plätscherte danach lange vor sich hin. Aufregend wurde es aber noch einmal kurz vor Schluss, als Twentes Dominique Ypema in der 76. Minute aufgrund eines Handspiels im Strafraum die Rote Karte sah. Die Niederländerin leitete einen Schuss von Anna-Lena Stolze absichtlich mit der Hand übers Tor. Die eingewechselte Gunnarsdottir konnte den Elfmeter jedoch nicht verwandeln, FC-Torfrau Daphne van Domselaar ahnte die Ecke und parierte.

Auch Ligakonkurrent Bayern München machte parallel den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Im Rückspiel gegen BIIK-Kazygurt gewann der Tabellendritte der Frauen-Bundesliga mit 2:0, Carina Wenninger erzielte die Treffer in der 10. und 79. Minute. Im Hinspiel hatten die Münchnerinnen bereits für klare Verhältnisse gesorgt und siegten in Kasachstan mit 5:0.

FC: Van Domselaar – Peddemors, Ypema, Wilms, Darnoud (69. Altelaar) – B. Jansen, Van den Goorbergh (69. Roetgering), R. Jansen, Vanmechelen, Weerden – Kalma (84. Ellouzi).

VfL: Lindahl – Wedemeyer, Doorsoun, Janssen – Blässe, Neto, Engen, Maritz – Jakabfi (72. Stolze), Harder (46. Gunnarsdottir), Wolter (72. Rauch).

Schiedsrichterin: Staubli (Schweiz).

Tore: 0:1 (16.) Blässe.

Rot: Ypema (Twente/75.).

Zuschauer: 2000.

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