13. August 2019 / 18:37 Uhr

Dank Dreier, Ehlert und 13 perfekten Minuten: TSV Kolenfeld holt ersten Dreier im Bezirk

Dank Dreier, Ehlert und 13 perfekten Minuten: TSV Kolenfeld holt ersten Dreier im Bezirk

Nicola Wehrbein
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Kolenfelds Goalgetter Mike Ehlert erzielte beim 5:2-Sieg seines TSV über die Reserve des HSC Hannover drei Treffer.
Kolenfelds Goalgetter Mike Ehlert erzielte beim 5:2-Sieg seines TSV über die Reserve des HSC Hannover drei Treffer. © Christian Hanke
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Der Aufsteiger hat seinen ersten Dreier im Bezirk eingefahren. So eindeutig, wie es das Ergebnis von 5:2 (1:1) vermuten lässt, verlief die Partie gegen die starken Hannoveraner vom HSC allerdings keineswegs. Kolenfelds Spielertrainer Steffen Dreier und Dreierpacker Mike Ehlert machten den Unterschied aus.

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„Der HSC war spielerisch sehr gut. Ich habe anfangs schon unsere Felle davonschwimmen sehen“, sagte Dreier. Trotz aller Feldüberlegenheit seien die Gäste allerdings nicht wirklich zu Abschlüssen gekommen. Anders der Liga-Neuling, der tief stand und auf schnelle Umschaltsituationen spekulierte – mit Erfolg: Oliver Haßlöcher passte das Leder nach einer Balleroberung auf Ehlert, der Goalgetter bewies einmal mehr seine Qualitäten, setzte sich gegen zwei Mann durch und schob zur Führung ein (16.). Hannovers Tino Amberg markierte den Ausgleich (42.).

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Kolenfeld startet stark in zweiten Durchgang, hat aber auch Dusel

Nach Wiederanpfiff erwischten die Platzherren 13 perfekte Minuten. HSC-Schlussmann Pascal Geerts konnte einen Schuss von Dreier nicht festhalten, Niclas Kölln staubte ab (46.). Ein präzises Zuspiel des gut aufgelegten Spielertrainers nutzte Ehlert zum 3:1, er lupfte das Leder in klasse Manier über den Keeper (53.). Dann war Dreier selbst als Torschütze an der Reihe (57.) - dessen lockerer Kommentar: „Ich musste nur den Fuß hinhalten, den hätte wohl auch Jeder von der Bratwurstbude reingemacht.“ Die Gäste stecken nicht auf, Max Manuel Sträche verkürzte (69.). In der Folge vergab der HSC zwei 1000-prozentige Chancen, „es hätte 4:4 stehen können, da hatten wir echt Dusel“, schilderte Dreier. In der Nachspielzeit krönte Ehlert seine großartige Vorstellung mit dem 5:2 per Foulelfmeter, zuvor war er bei einer starken Einzelaktion von den Beinen geholt worden (90.+4.).

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