10. Oktober 2021 / 17:21 Uhr

Dank Morten Liebert: SV Todesfelde schlägt Preußen Reinfeld 2:0

Dank Morten Liebert: SV Todesfelde schlägt Preußen Reinfeld 2:0

Bend Strebel
Lübecker Nachrichten
Der SV Todesfelde bejubelt das 1:0 durch Morten Liebert (Nr. 11). 
Der SV Todesfelde bejubelt das 1:0 durch Morten Liebert (Nr. 11).  © 54°/Sobczak
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Einmal mehr sichert Liebert dem ambitionierten Oberligisten gegen eine Paroli bietende Mannschaft aus Reinfeld drei Zähler.

In einer Einzelaktion hatte Todesfeldes Torversicherung das 1:0 für die Hausherren besorgt. Nach einem Zuspiel aus dem Halbfeld brauchte der 28-Jährige nur eine Drehung, um den Ball von der Strafraumgrenze unten links einzuschieben (9.). Der Gast schüttelte das frühe Gegentor jedoch ab und spielte seinerseits beherzt nach vorne, während Todesfelde die Spielkontrolle phasenweise abgab. Insbesondere Dennis Lie und Zehner Keita Izawa sorgten über die Außenbahnen für Entlastungsangriffe der Preußen, die wiederum Glück hatten, dass eine Todesfelder Kombination vor dem Pausenpfiff nicht von Liebert zum 2:0 vollendet wurde (35.)

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Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild, wie zum Ende der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften brachten nur wenige Spielzüge bis in den Sechzehner des Gegners, zwingende Torchancen blieben über weite Strecken aus. Reinfelds Trainer Pascal Lorenz haderte später mit den nicht sauber ausgespielten Aktionen seiner Elf, welcher er im gleichen Atemzug ein Kompliment aussprach.

"Aus unseren Torraumszenen müssen wir konsequenter Kapital schlagen. Ansonsten haben wir denke ich ein sehr, sehr vernünftiges Spiel gezeigt und Todesfelde mächtig genervt." So brauchte es in der Schlussphase abermals Liebert, der nach einem Ballgewinn des eingewechselten Mats Klüver über links durchmarschierte und erfolgreich abschloss (80.). "Wir haben ein ganz anders Gesicht als gegen Eichede gezeigt", befand Lorenz' Trainerkollege Jan Hack zufrieden, der seine Jungs in der zweiten Hälfte auch aufgrund mehrerer Chancen durch Wurst, Lie und Möller als besseres Team sah.

Todesfelde Teamchef Sven Tramm zeigte sich trotz der drei Punkte, die den Anschluss zu Ligaprimus SV Eichende herstellen, unzufrieden mit der Leistung seiner Jungs: "Wir haben über neunzig Minuten betrachtet kein gutes Spiel gemacht und müssen eigentlich vieles besser machen. Wir können uns heute freuen, dass wir einen Spieler mit der Qualität von Morten in unseren Reihen haben, er hat es überragend gemacht."

SVT: Landvoigt – Rave, Schulz, Yilmaz – Blohm (76. Reimers), Krause (64. Klüver), Gelbrecht (75. Jaacks), Bento, Sirmais – Liebert (87. Beckmann), Studt (75. Pajonk).
SVP: Zimmermann – Izawa, Grimm, Cloppatt, Ellenberger – Lie, Bojarinov (81. Dankert) – L. Czeschel (82. Hackbarth), Vogel (83. Mickeleit), Nader (58. Schecke) – Wurst (58. Möller).