28. Juli 2019 / 21:28 Uhr

Dank Nazarov und Hochscheidt: Aue feiert Auftaktsieg in Fürth

Dank Nazarov und Hochscheidt: Aue feiert Auftaktsieg in Fürth

dpa
SpVgg Greuther Fürth gegen FC Erzgebirge Aue: Die Auer Philipp Riese, Tom Baumgart und Jan Hochscheidt jubeln über das Tor zum 0:2.
SpVgg Greuther Fürth gegen FC Erzgebirge Aue: Die Auer Philipp Riese, Tom Baumgart und Jan Hochscheidt jubeln über das Tor zum 0:2. © dpa
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Dimitrij Nazarov und Jan Hochscheidt haben Erzgebirge Aue die ersten drei Punkte in der neuen Zweitliga-Saison beschert. Am ersten Spieltag feierten die Sachsen in Fürth einen 2:0-Sieg – auch ohne ihren Torjäger der Vorsaison.

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Fürth (dpa). Dem FC Erzgebirge Aue ist ein optimaler Start in die neue Saison der 2. Bundesliga geglückt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Meyer gewann den Auftakt am Sonntag bei der SpVgg Greuther Fürth vor 9970 Zuschauern mit 2:0 (1:0). Dimitrij Nazarov in der 25. Minute und Jan Hochscheidt (90.) trafen für die «Veilchen». «Entscheidend war, dass wir in Führung gegangen sind. Das war am ersten Spieltag entscheidend für die Köpfe. Der Sieg wird uns hoffentlich Auftrieb für die nächsten Wochen geben», erklärte Meyer.

Meyer musste kurzfristig auf Pascal Testroet verzichten. Der mit 15 Treffern beste Auer Torschütze der vergangenen Saison fehlte aufgrund eines Magen-Darm-Infektes. Mit Sören Gonther und Marko Mihojevic standen zwei der insgesamt sieben Neuzugänge in der Startelf des FCE, zudem entschied sich Meyer für das in der Saisonvorbereitung neu einstudierte 4-3-3-System.

Es hätte nicht besser laufen können

Nazarov, einer der Gewinner der vergangenen Trainingswochen, durfte an der Seite von Philipp Zulechner und Florian Krüger als dritter Stürmer agieren und ließ den Ausfall von Testroet schnell vergessen machen. Mit einem satten Linksschuss unter die Latte sorgte der Nationalspieler Aserbaidschans nach einem Zuspiel von Krüger in der 25. Minute für den ersten Auer Saisontreffer. «Es hätte für mich und die Mannschaft nicht besser laufen können. Wir waren sofort im Kampfmodus. Dass war mit drei Stürmern gespielt haben, war sehr mutig. Nach dem Sieg hoffen wir nächste Woche gegen Wiesbaden auf ein volles Haus», sagte Nazarov.

Durch ihr gutes und schnörkelloses Umschaltspiel kamen die Sachsen bereits in der Anfangsphase durch Krüger (10.), Zulechner (20.) und Clemens Fandrich (23.) zu Möglichkeiten. In der Defensive offenbarten die Auer dagegen noch Abstimmungsschwierigkeiten, welche die Fürther bis zur Pause allerdings nicht nutzen konnten. Aues Torhüter Martin Männel verhinderte mit starken Reflexen gegen durch durchgebrochenen Daniel Keita-Ruel (35.) und nach einem Volleyschuss von Tobias Mohr (45.) aus 16 Metern den Ausgleich.

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Die Fürther Druckphasen nach dem Seitenwechsel wurden stärker. Immer wieder suchten die Franken ihren Mittelstürmer Keita-Ruel, der zwei Kopfbälle aus Nahdistanz aber nicht im Auer Tor unterbringen konnte (49., 58.). Mit der Einwechselung von Dominik Wydra in der 66. Minute für Krüger wollte Meyer die eigene Defensive stärken, was auch gelang. In der Schlussphase sorgten die Gäste mit ihren Entlastungsangriffen plötzlich wieder für Gefahr. Ein Schuss von Hochscheidt aus spitzem Winkel verfehlte das Tor nur knapp (78.).

Auf der anderen Seite hatten die Auer in der 81. Minute Glück. Marvin Stefaniak zirkelte einen Freistoß an den linken Pfosten, den Nachschuss setzte Julian Green freistehend über die Latte. Nach einem Konter machte der FCE in der Schlussminute alles klar. Hochscheidt musste nach einer Parade von Fürths Torhüter Sascha Burchert, der zunächst gegen Tom Baumgart rettete, nur ins leere Tor abstauben.

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